Würzburg

Gefängnis-Seelsorger im Interview: "Menschen im Gefängnis sind nicht nur arm an Freiheit"

Gefangene sind vom öffentlichen Leben ausgeschlossen - auch das kann eine Form der Armut sein. Warum Franziskaner-Minorit Steffen Behr ihnen seine Zeit schenkt.
Steffen Behr ist Bruder im Franziskaner-Konvent in Würzburg und als ehrenamtlicher Seelsorger in der JVA tätig. Foto: Katrin Amling
Gefangene sind vom öffentlichen Leben ausgeschlossen - auch das kann eine Form der Armut sein. Warum Franziskaner-Minorit Steffen Behr ihnen seine Zeit schenkt. Wie kam es dazu, dass Sie als Gefängnisseelsorger arbeiten? Bruder Steffen Behr: Dieser Ort hat etwas Anziehendes für mich. Es ist ja eigentlich ein Unort, man kann nicht sagen, man geht dort gerne hin. Ein Gefangener würde denken, du spinnst. Aber ich hatte schon immer den Wunsch, in der Gefangenenseelsorge zu arbeiten. Zu geistlichen Begleitungsgesprächen bei meiner Arbeitsstelle der Diözese, Berufe der Kirche, können alle Menschen kommen, ...
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