WÜRZBURG

Gegen NPD: Würzburg zeigt, wie bunt die Stadt ist

„Stehen Sie mit ein für Demokratie und Menschenrechte. Setzen Sie ein lebhaftes Zeichen gegen die Rechtsradikalen.“ Mit diesem Aufruf mobilisiert ein breites Bündnis demokratischer Kräfte und gesellschaftlicher Gruppen zum Besuch der „Infomeile“, die an diesem Donnerstag von 14 bis 19 Uhr am Oberen Markt aufgebaut ist.

Parteien, Gewerkschaften, Religionen, Ausländerorganisationen und Umweltverbände wollen ihre Aktivitäten präsentieren, zeigen, wie bunt Würzburg ist – und dass Rassismus, Antisemitismus, Demokratie- und Fremdenfeindlichkeit in dieser Stadt keine Chance haben.

Anlass für die „Infomeile“ ist der angekündigte Auftritt der rechtsextremen NPD. Die Partei bekam von der Stadt genehmigt, zwischen 16 und 19 Uhr für eine Stunde am Kardinal-Faulhaber-Platz gegenüber dem Theater vor ihrem 7,5-Tonner eine stationäre Kundgebung abzuhalten. Ihr Motto: „Wir wollen nicht Zahlmeister Europas sein. Deutschland raus aus dem Euro.“

Bei ähnlichen Demonstrationen in anderen Städten ist es in den vergangenen Tagen zu Ausschreitungen gekommen. So flogen am Montag in Stuttgart Eier und Tomaten gegen die NPD; die Polizei nahm Gegendemonstranten fest. Bei der Polizei in Würzburg sieht man sich gut gerüstet. Man werde alles tun, damit beide Versammlungen, NPD-Kundgebung und Infomeile, friedlich im genehmigten Rahmen verlaufen, sagte ein Sprecher.

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