Würzburg

Geldwäsche-Vorwurf: Verteidiger muss auf die Anklagebank

Für teures Geld hat ein Anwalt vor drei Jahren im Frankonia-Prozess einen Rennstall-Besitzer aus der Motorsport-Szene verteidigt. Jetzt steht er selbst vor Gericht.
Am Montag steht ein Göttinger Anwalt vor dem Würzburger Landgericht - als Angeklagter. Foto: Daniel Karmann, dpa
Einen Göttinger Anwalt kommt die Unterstützung eines prominenten Mandanten aus dem Motorrennsport teuer: 2016 hatte er Slobodan Cvetkovic juristisch beigestanden, dem Mitbegründer des „Prosperia“-Rennstalls. Doch der Verteidiger wurde "ausgebremst", sein Mandant als Haupttäter im Frankonia Prozess um einen 50-Millionen-Euro-Betrug zu zehneinhalb Jahre Haft verurteilt.Jetzt sitzt der Verteidiger selbst am Landgericht Würzburg auf der Anklagebank - weil er von dubiosen Geschäften profitiert haben soll. Langwierige Aufarbeitung des Betruges an 25.000 Anlegern Mit dem am Montag ...
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