VEITSHÖCHHEIM

Gelungene Premiere des Weinschlenderns

Weinkönigin Klara Zehnder präsentierte beim Weinschlendern einen Frühen Roten Malvasier von Winzer Oskar Glückert.
Weinkönigin Klara Zehnder präsentierte beim Weinschlendern einen Frühen Roten Malvasier von Winzer Oskar Glückert. Foto: Dieter Gürz

Mit der in Südeuropa beheimateten Malvasier-Rebsorte, ein Novum im Fränkischen Weinland, wartete der Veitshöchheimer Winzer Oskar Glückert bei der Premiere des „Weinschlenderns am Sonnenschein“ auf: Dieser von der Fränkischen Weinkönigin Klara Zehnder vorgestellte „Frühe Roter Malvasier 2017“ war auch für sie Neuland. Er geht mit 88 Öchsle in die Richtung von Silvaner, hat aber mehr Säure.

„Mal was anderes, was man so noch nicht kennt“, war Weinfreund Steffen Keller aus Güntersleben recht angetan vom Malvasier, den er so süffig fand, dass es nicht bei einem Versuch blieb.

Auf dem 2,5 Kilometer langen Rundweg durch die Veitshöchheimer Weinberge hatten die Gäste, die Qual der Wahl, an sechs Stationen unter 25 edlen Tropfen aus der Lage Sonnenschein zu probieren, die die acht Weinbaubetriebe Bürgerspital Würzburg, Weingut Reiss, Weingut am Stein, Weingut Gebr.Geiger jun., Weingut A. & M. Klüpfel, Weingut Hessler, Weinbau Joe Schmitt und Weinbau Glückert zur Verkostung anboten.

Oskar Glückert war rundum zufrieden mit der Premiere. Er bilanzierte wie Rudi Hepf, der den Stand des örtlichen Weingutes Hessler organisierte: „Für den Anfang war es nicht schlecht, wir sind zufrieden.“

Regen Umsatz verzeichnete Heike Baumann mit dem nicht alltäglichen Fingerfood ihres Esswagens. Für Stefan Wagner von der Fischzucht Schlereth lief es anders: „Außer Spesen nichts gewesen.“ Für ihn war das Wetter zu heiß. Gleichwohl sei die Stimmung unter seinen Gästen sehr gut gewesen.

Zufrieden mit der Besucherresonanz äußerte sich Veitshöchheims Touristinfoleiterin Petra Reichert-Südbeck. Am Startpunkt wurden an die 800 Weingläser an Gäste ausgegeben.

„Es war so was von schön und wir haben es wirklich über sechs Stunden genossen“, schwärmte Ingrid Hasga. Dies tat auch Felix Kunze, dessen Gruppe die Weine aller acht Anbieter kostete, so dass sie sich alle recht beschwingt auf den Heimweg machten. An den genossenen Tropfen hatten sie nichts auszusetzen. Die Preise von zwei bis 2,50 Euro für 0,1 Liter Wein fand Anton Weber jedoch zu teuer. Er vermisste zudem an den Weinständen kleine Speisen wie Brezeln oder Stangen. Seine Gruppe meinte, eine Veranstaltungs-Zeit von 14 bis 20 Uhr wäre besser.

Gelobt wurde allseits der halbstündige Shuttle-Service vom Altort ins Birkental. Nach Auskunft des Busfahrers waren es rund 250 Leute, die dieses kostenlose Angebot der Gemeinde nutzten.

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