REMLINGEN

Gemeinde gewährt TSV erneut Zuschuss

In der jüngsten Sitzung gewährte der Gemeinderat dem Turn- und Sportverein (TSV) Remlingen einen Zuschuss von 11 253 Euro.

Aufgrund persönlicher Beteiligung übergab Bürgermeister Klaus Elze (Bürgerblock) den Vorsitz an seinen Stellvertreter Günter Schumacher (CSU) und verließ den Raum. Elze ist Vorsitzender des TSV und deshalb nicht stimm- und diskussionsberechtigt.

Schumacher verwies in einem kurzen Rückblick auf den Antrag des TSV, die Kosten für die Schlussrechnung der Erschließungsbeiträge, Kastanienallee von 11 253 Euro zu übernehmen. Das Sportgelände des TSV befindet sich in der Kastanienallee und als Anlieger wurde der Verein zu Erschließungsbeiträgen herangezogen. Aufgrund seiner momentanen finanziellen Situation sei es dem Verein nicht möglich, die geforderten Beträge von insgesamt gut 110 000 Euro zu stemmen.

Bereits im Oktober 2014 hatte das Gremium auf Antrag dem TSV einen Zuschuss in Höhe der festgesetzten Erschließungsbeiträge von 98 540 Euro gewährt. In seinem aktuellen Antrag wies der Verein mit 419 Mitgliedern darauf hin, dass er nicht nur Anlaufstelle für Fußballbegeisterte sei, sondern auch im Bereich Breitensport einige Angebote vorweisen kann. Mit Eltern-Kind-, Kinder-Turnen, Show- und Akrobatikgruppe sowie Damengymnastik und Handball bemühe sich der TSV, das Sportangebot zu ergänzen. Als zeitlich begrenzte Kurse biete er Basketball, Ju-Jutsu und Tanzen an. Besonders im Jugend- und Kinderbereich bemühe sich die Vereinsführung, den 113 Jugendlichen den Zugang zu alternativen Sportkursen zu ermöglichen.

Der Spielbetrieb und das Vereinsgelände seien sehr kostenintensiv und aus den Einnahmen aus den Spielbetrieben nicht finanzierbar. Mit Veranstaltungen versuchten die TSV-Verantwortlichen, sukzessive den Schuldenberg abzubauen. Der Verein sei auf einem guten Weg und könne die Reduzierung seiner Schulden belegen.

Die Gemeinderäte Friedrich Emmerich (CSU), Christiane Wehr (CSU) und Richard Fischer (CSU) sprachen sich gegen eine volle Übernahme der Schlussrechnung aus und forderten, dass der TSV einen Eigenanteil zahlen solle.

Manfred Winzenhöler, Kämmerer der VG Helmstadt, erläuterte, dass die im Haushalt 2016 eingestellten Mittel zur Gewährung von Investitionskostenzuschüssen des Sportvereins noch nicht ausgeschöpft seien und der Antrag haushaltsrechtlich gewährt werden könne. Gegen drei Stimmen gewährt die Gemeinde Remlingen einen Zuschuss von 11 253 Euro.

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