Kürnach

Gemeinderat will sich der beschädigten Straßen annehmen

Mit den maroden Straßen im Gebiet "Neuer Berg" beschäftigte sich jüngst der Gemeinderat. Man hatte eine Sanierung bereits vor längerer Zeit intensiv debattiert und gemeinsam mit der Auktor Ingenieur GmbH verschiedene Planungsvarianten ausgearbeitet. Und bereits 2017 fand eine Informationsveranstaltung für die Anlieger statt.

Kurz darauf entfachten die Diskussionen um die später auch durchgeführte Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Außerdem wurde die Kreisstraße WÜ2 wegen Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Ebenfalls trugen der Neubau des Kreisverkehrs im Bereich Semmelstraße und Kräuterwiese, sowie die Sperrung wegen des Neubaus der Autobahnbrücke dazu bei, dass die Sanierung im Gebiet "Neuer Berg" zurückgestellt wurde.

Vollausbau notwendig

Jetzt will sich der Gemeinderat wieder den sichtbar beschädigten Straßen annehmen. Bohrungen haben ergeben, dass besonders die Frühlingstraße, die Neubergstraße, die Weinbergstraße und die Straße Am Sonnenhang betroffen sind. Der Unterbau ist nicht ausreichend tragfähig und der Oberbau nicht frostsicher. Die Fahrbahndecke zu erneuern wäre also nicht ausreichend, dort ein Vollausbau notwendig. Was die Sanierung kosten wird, kann bisher nicht gesagt werden. Die letzte Schätzung ging von Kosten von rund 900 000 Euro für den Straßenbau aus, die Zahl stammt aber noch aus dem Jahr 2017.

Ausschreibungen sollen im Jahr 2020 erfolgen

In eine der nächsten Sitzungen soll das weitere Vorgehen beschlossen werden, so dass die Ausschreibungen im Jahr 2020 erfolgen und bestenfalls im kommenden Jahr mit der Sanierung begonnen werden kann. In die Ausschreibung soll auch die Treppe, die die Straßen Am Sonnenhang und An den Hecken verbindet, aufgenommen werden. Die Treppe ist seit rund zwei Jahren gesperrt, da sie nicht mehr verkehrssicher ist

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