UNTERPLEICHFELD

Gemeinsam die Situation erträglicher machen

Ortstermin an der B 19: Am Kindergarten in Unterpleichfeld trafen sich Vertreter der betroffenen Gemeinden mit Behördenvertretern und Staatssekretär Gerhard Eck (Vierter von links). Foto: Ulrike Nesch

Das starke Verkehrsaufkommen und der Wunsch nach einer Ortsumgehung für Unterpleichfeld und Werneck brachte sie zusammen: Staatssekretär Gerhard Eck hat sich in Unterpleichfeld mit Lokalpolitikern und Behördenvertretern getroffen um sich persönlich ein Bild von der Verkehrssituation an der B 19 zu machen.

Bürgermeister Fredy Arnold hatte das Treffen organisiert. Im Arbeitsgespräch besprachen Eck, CSU-Landtagsabgeordneter Manfred Ländner, CSU-Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder, Landrat Eberhard Nuß, Dr. Michael Fuchs als Leiter des Staatlichen Straßenbauamts in Würzburg sowie die Bürgermeisterkollegen Konrad Schlier aus Bergtheim und Opferbaum, Raimund Hammer aus Oberpleichfeld, sowie Marktgemeinderätin Silvia Weisenberger aus Eßleben konkrete Schritte für die Ortsumgehungen und die Schaffung verträglicher Verkehrssituationen.

Das Straßenbauamt prognostiziert für Unterpleichfeld täglich 18 000 Fahrzeuge im Jahr 2020. Selbst bei einer sechsspurigen Verbreiterung der A 7 würden sich die Ortsdurchfahrtszahlen 2020 mindestens auf dem Niveau von heute halten. Dies erfordert nach Ansicht der betroffenen Gemeinden und einer inzwischen gegründeten Bürgerinitiative konkrete Entlastungsmaßnahmen. Und zwar bald.

Das Straßenbauamt will nun eine Kommission einrichten und gemeinsam mit Fachleuten des Landratsamtes, Vertretern der Polizei und Bürgermeister Arnold Lösungen erarbeiten. Es ist zu prüfen, ob Kreisverkehre, Geschwindigkeitsreduzierungen, Straßenquerungshilfen, die Neugestaltung von Gehwegen innerorts oder andere greifende Maßnahmen greifen.

Beim Ausbau der Ortsdurchfahrt in Unterpleichfeld im Jahr 2014 sollen entsprechende Maßnahmen bereits umgesetzt werden. Staatssekretär Eck plädierte für die vordringliche Aufnahme in den Verkehrswegeplan des Bundes und sicherte seine Unterstützung zu. Das Würzburger Straßenbauamt wird die Dringlichkeit prüfen und für die Bedarfsplanung einreichen.

Für eine Maut auf der B19 zwischen den Autobahnanschlüssen Estenfeld und Werneck wollen sich Ländner und Lehrieder einsetzen. Lehrieder will zudem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) einbeziehen.

Bürgermeister Arnold zeigte sich zuversichtlich, dass die Ortsumgehung auf einem guten Weg ist. Er ist überzeugt: „Gemeinsam mit den Ämtern, unseren Abgeordneten und der Bürgerinitiative werden wir eine verträglichere Situation für unsere Gemeinden erreichen.“

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