Helmstadt

Genehmigung für private Photovoltaikanlage?

Auf diesem Grundstück am Autobahnrastplatz Fronberg möchte der Besitzer eine Photovoltaikanlage errichten. Foto: Mechtild Buck

Leider musste die Marktgemeinde Helmstadt aufgrund der schlechten Haushaltslage ein ursprünglich angedachtes Projekt für einen Jugendtreff und ein Ferienprogramm aufgeben. In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte die Bürgerin Birgit Schnapp ein Konzept vor, das ein Hüttendorf in den Sommerferien mit ehrenamtlichen Helfern möglich machen könnte. Das Konzept beruht auf dem Angebot der Firma Events 12, Sebastian Landeck aus Alterheim, das in vielen Nachbarorten genutzt wird (www.events12.de).

Der Inhalt des ein- oder zweiwöchigen Ferienangebots besteht aus einer Ganztagsbetreuung für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren mit Mittagessen, pädagogischer Betreuung, Spiel und Spaß und natürlich dem Hüttenbau. Eventuell könnte der Umweltbeauftragte des Marktes Helmstadt, Holger Linke, Ferienaktionen einbringen.

Das Konzept beruht auf einer Kombination aus ehrenamtlicher Hilfe, professioneller Betreuung und teilweiser Kostenübernahme durch Eltern, Sponsoren und die Gemeinde. Bei 24 teilnehmenden Kindern lägen die Kosten für die Eltern pro Woche voraussichtlich bei ungefähr 80 Euro. Die Marktgemeinde müsste in dem Fall, je nachdem ob Sponsoren gefunden werden, mit Kosten von ungefähr 3500 bis 5500 Euro rechnen.

Der Gemeinderat befürwortete den Vorschlag mit großem Interesse. Zunächst soll nun eine Umfrage im Gemeindeblatt gestartet werden, um heraus zu finden, ob bei den Eltern und Jugendlichen Interesse besteht, um die Terminfrage und Dauer zu klären sowie die Höhe der Elternbeteiligung und ob es Bürgerinnen und Bürger gibt, die bereit sind ehrenamtlich zu helfen.

Voranfrage zu Photovoltaik

Die Gemeinde erreichte eine Voranfrage für die Errichtung einer privat geplanten Photovoltaikanlage auf einem zurzeit landwirtschaftlich genutzten Grundstück südöstlich des Autobahnrastplatzes Fronberg. Um dieses Vorhaben zu verwirklichen, müssten ein vorhabensbezogener Bebauungsplan erstellt, der Flächennutzungsplan geändert und ein entsprechender städtebaulicher Vertrag abgeschlossen werden.

Die Gemeinderäte hatten eine zweischneidige Meinung zu dem Projekt: Zum einen gilt das Gleichbehandlungsgesetz (es gibt schon Photovoltaikanlagen im Gemeindebereich), zum anderen befürchtet man eine Landschaftszerstückelung. In der nächsten Sitzung soll darüber beschlossen werden.

Sternwanderung gegen die B 26n

Die Bürgerinitiative gegen die B 26n hat in Hinblick auf den bevorstehenden Baubeginn des der B 26n zwischen Schweinfurt und Karlstadt am 9. Februar 2020 eine Protestaktion geplant. Diese ist als Sternwanderung oder Sternfahrt nach Hettstadt vorgesehen, wo eine Kundgebung stattfinden soll. Ziel ist, sich um 15 Uhr am Radlersaal in Hettstadt zu treffen.

Der Markt Helmstadt ist Mitglied der Bürgerinitiative und möchte sich mit einer Sternwanderung beteiligen. Treffpunkt und Strecke sind noch festzulegen.

Die Gemeinde befürchtet durch die B 26n gravierende Veränderungen der Verkehrsanbindung an die B 8 und an die A 3, wenn die Autobahnauffahrt nach Hettstadt verlegt werden sollte. Außerdem werden große zusätzliche Straßenbauten im Helmstadter, Uettinger und Mädelhofener Wald befürchtet.

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