Würzburg

Generaloberin Käß im Amt bestätigt

Die wiedergewählte Generaloberin Schwester Rita-Maria Käß und Bischof Dr. Franz Jung. Foto: Irene Konrad

Schwester Rita-Maria Käß erneut zur Generaloberin der Ritaschwestern in Würzburg gewählt – Bischof Dr. Franz Jung leitet Wahl

Schwester Rita-Maria Käß (64) ist für eine weitere Amtszeit Generaloberin der Kongregation der Ritaschwestern in Würzburg. Beim elften Generalkapitel der Ritaschwestern wurde sie am Mittwoch, 5. Juni, erneut zur Generaloberin gewählt, schreibt die Gemeinschaft in einer Pressemitteilung. Bischof Dr. Franz Jung leitete die Wahl. Er dankte den Ritaschwestern für die Glaubensverkündigung, ihre gute Art des Umgangs miteinander und für das Vertrauen in Gottes Wege.

Das elfte Generalkapitel dauert bis Samstag, 8. Juni, und steht unter dem Augustinuswort „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst“. „Gehen wir in Gottes Namen mit Hoffnung und mit dem unerschütterlichen Vertrauen unserer Gründerinnen und ersten Schwestern in die heutige Zeit", sagte Generaloberin Käß in ihrer Antrittsrede. Mit der Hand auf der Bibel auf dem Altar nahm sie das Amt der Generaloberin im Gehorsam gegenüber dem Wunsch der Gemeinschaft an und weihte die neue Amtszeit Maria, der Mutter vom Guten Rat. Sie möchte „im Dasein für Gott und die Menschen gemeinsam die Wege Gottes gehen“. Die Generaloberin betonte: „Beim Vater liegen die Pläne für unsere Zukunft.“

Für die Ritaschwestern gratulierte Schwester Elisabeth Stahl und übergab einen kleinen Apfelbaum als Sinnbild für starke Wurzeln, Wachstum und viele Früchte in der Ordensgemeinschaft. Der Apfelbaum möge für ihre nächste Amtsperiode von sechs Jahren eine Ermutigung sein. Stahl wünschte, das Mühen im Amt und im Dienst der Leitung möge für Käß und die Gemeinschaft segensreich sein. An die Wahl schloss sich ein Empfang im Festsaal der Ritaschwestern an. Die Kindergartenkinder wünschten Bischof Jung und der wiedergewählten Generaloberin Gottes guten Segen.

Generaloberin Schwester Rita-Maria Käß stammt aus der Oberpfalz (Diözese Regensburg). Vor ihrem Ordenseintritt im September 1980 war sie Kinderkrankenschwester. Von 1988 bis 1997 leitete sie die Familienpflegestation der Ritaschwestern. Die damalige Personalreferentin der Gemeinschaft wurde im Mai 2006 zum ersten Mal zur Generaloberin gewählt.

Die Ritaschwestern mit ihrem Mutterhaus in Würzburg wurden 1911 gegründet. Die Augustinerinnen haben Konvente im Würzburger Mutterhaus in der Sanderau und im Stadtteil Zellerau, in Lohr am Main, Luzern in der Schweiz und Racine/Wisconsin in den USA. Zurzeit besteht die Ordensgemeinschaft nach eigenen Angaben aus 74 Professschwestern – davon drei mit zeitlicher Profess – und einer Novizin.

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