WÜRZBURG

Georg Rosenthal: Was den Ex-OB in München überrascht

Seit genau einem Jahr macht Würzburgs ehemaliger OB nun als SPD-Mann Landespolitik. In München ist er auf Ungewohntes gestoßen. Eingespielte Netzwerke, Redezeitbegrenzung - und viel, viel Papier.
Realist: Um Anliegen – auch in der eigenen Fraktion – durchzusetzen, braucht es im Landtag einen langen Atem. Dies ist eine von Georg Rosenthals Erkenntnisse nach einem Jahr als Abgeordneter. Foto: Foto: THOMAS OBERMEIER
Eigentlich hätte er gerne sechs Jahre als Würzburger Oberbürgermeister drangehängt. Das Altersgesetz hat ihn, den heute 67-Jährigen, daran gehindert. Nicht so an der Wahl in den Landtag. Seit genau einem Jahr macht SPD-Mann Georg Rosenthal nun Landespolitik. In München stößt er auf manch Ungewohntes. Zum Beispiel strenge Regeln in den Parlamentsdebatten. Dort sind die Redezeiten teils bis auf die Sekunde fixiert – nach Größe der Fraktionen. Wenn Sitzungen bis zu einer bestimmten Uhrzeit angesetzt sind, werden danach keine Beschlüsse mehr gefasst. Ein Modell für den Würzburger Stadtrat und seine ...
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