Gerbrunn

Gerbrunn: Haushaltsniveau steigt, Schulden sinken

Der Gerbrunner Haupt- und Finanzausschuss hat kürzlich  den Haushalt des kommenden Jahres beraten. Er erreicht mit einem Gesamtvolumen von rund 20 Millionen Euro ein Rekordniveau, was vor allem an Umschuldungen und hohen Investitionen der Gemeinde liegt.

Das größte Projekt ist die Fortführung der Ortskernsanierung. Los geht es 2020 im Bereich der Gieshügeler Straße und Hauptstraße sowie am Buswendeplatz. Kanalsanierung und Neubau, Straßenbau und Wasserleitungsbau stehen in Summe mit etwa 2,5 Millionen Euro in den Büchern. "Wir verbessern im Rahmen der Baumaßnahmen auch die Wasserversorgung und führen im Kreuzungsbereich zur Straße am Happach zudem Umschlüsse durch, sanieren Hauptleitungen um die Versorgungssicherheit zu verbessern", informierte Bürgermeister Stefan Wolfshörndl (SPD).

Im Haushaltsplan vorgesehen sind auch Gelder für Vorkaufsrechte im Altort, ökologische Ausgleichsmaßnahmen und Grunderwerb sowie die Planungskosten für das Projekt "Roman Hill". Einen großen Betrag nimmt mittlerweile der gemeindliche Zuschuss für die Kindergärten ein. So schlägt die kommunale Betriebskostenförderung erstmals mit mehr als einer Million Euro zu Buche.

Für den neuen Waldkindergarten, der am 1. Mai 2020 in Betrieb gehen soll, gab der Rat die Beschaffung eines Wagens frei. Der mobile Waldkindergarten kostet rund 45 000 Euro. Die EDV-Kosten steigen pro Bürger und Jahr leicht auf etwas über zehn Euro. Die Bushaltestelle Sandbühl soll auch in Fahrtrichtung Altort barrierefrei werden und um kleine Grünflächen samt Baumstandorten ergänzt werden. 140 000 Euro sind hierfür eingeplant.

"Eine gute und klare Aussage des Haushaltsplans ist es, dass die Verschuldung netto um eine Million Euro reduziert wird", unterstrich Gemeinderat Georg Track (CSU). Der Schuldenstand soll Ende 2020 bei 3,8 Millionen Euro liegen. 2014 waren es noch 6,2 Millionen Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt von 1004 auf 601 Euro Ende 2020. Neben Haushaltsdisziplin profitierte Gerbrunn auch von vielfältigen Förderungen, etwa im Rahmen der Städtebauförderung für die neue Ortsmitte. Der Gemeinderat verabschiedet den 2020er Haushalt auf seiner Sitzung Mitte Dezember.

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