Gerbrunn

Gerbrunn investiert weiter in den Schulstandort

Der Gerbrunner Gemeinderat hat umfangreiche Investitionen für die Gerbrunner Eichendorffschule beschlossen. Der in die Jahre gekommene Allwettersportplatz auf dem Schulgelände wird für 150 000 Euro neu errichtet, zusätzliche Kosten fallen für Planungsleistungen, Ballfangzäune und ergänzende Arbeiten an. Das teilte die Gemeinde mit. Die Firma Müller Landschaftsbau aus Nürnberg gab das wirtschaftlichste Angebot ab. Die Gerbrunner erhalten eine Förderung von 90 Prozent über das Kommunalinvestitionsprogramm Schule durch die Regierung von Unterfranken.

Aus dem Digitalbudget Bayern fließen gut 31 000 Euro in die Grund- und Mittelschule. Ergänzend zu den bereits von der Verwaltung beauftragten Tablets, Notebooks und Rechnern beschaffte der Gemeinderat für rund 20 500 Euro drei digitale Displays mit Tafeln und Soundbars für die Ausstattung der digitalen Klassenzimmer. „Als weitere Maßnahme ist der Anschluss an das Glasfasernetz vorgesehen“, informierte Bürgermeister Stefan Wolfshörndl den Rat.

30 000 Euro für Vereine

Dass den Gerbrunner Verantwortlichen nicht nur die virtuelle Welt am Herzen liegt, zeigt laut Pressemitteilung die Ausschüttung der Vereinszuschüsse für 2019. 30 000 Euro stellt die Gemeinde aus dem aktuellen Haushalt für örtliche Vereine, Gruppen und Kirchen zur Verfügung. Der in Vorbereitung befindliche Waldkindergarten soll von der AWO Unterfranken als Träger geführt werden, so der Mehrheitsbeschluss im Gremium.

Veränderungen gibt es bei der Friedhofssatzung der Gemeinde, deren Erneuerung regelmäßig vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband angemahnt wurde. In Abstimmung mit der Rechtsaufsicht im Landratsamt Würzburg wurde das aus dem Jahr 1982 stammende Regelwerk überarbeitet und tritt in Kürze in neuer Fassung in Kraft. Die Friedhofsgebühren werden mit dem Ziel einer maßvollen Anhebung ebenfalls einer Neukalkulation unterzogen. Aktuell liegt der Kostendeckungsgrad bei den Gerbrunner Friedhöfen lediglich bei gut 25 Prozent und damit deutlich unter dem, was die Kommunalaufsicht verlangt.

Die Gemeinderäte waren sich einig, dass ein Friedhof nicht kostendeckend geführt werden kann und streben deshalb auch nur eine moderate Anpassung der Gebühren an. Gemeinderat Georg Track schlug beispielsweise vor, nach Möglichkeiten zu suchen, nicht genutzte Flächen in die normale Grünpflege zu überführen und damit den Kostenanteil für die Gebühren zu reduzieren. Die Verwaltung wird dem Gemeinderat einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten.

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