Würzburg

Gericht: Schuss von Polizisten am Kulturspeicher war Notwehr

Zehn Monate nach den Schüssen am Würzburger Kulturspeicher steht für das Gericht fest: Ein Polizist hat in Notwehr gehandelt, der Angreifer muss drei Jahre hinter Gitter.
Polizeieinsatz am Würzburger Kulturspeicher nach der Messerattacke. Polizeibeamte untersuchten im November 2018 den Vorfall, bei dem ein Kollege auf einen Angreifer geschossen hatte. Foto: Berthold Diem
Zuerst kratzte er mit seinem Messer nur am Lack von geparkten Autos. Als er dabei am Parkplatz vor dem Würzburger Kulturspeicher erwischt wurde, ging ein 43-Jähriger mit der Stichwaffe auf einen Polizisten los. Dafür schoss ein Polizist ihn kampfunfähig. Nun wurde der Angreifer für drei Jahre ins Gefängnis geschickt. Vor dem Amtsgericht gab der Angeklagte an, er habe keine Erinnerung mehr an Einzelheiten des Vorgangs - was daran gelegen haben könnte, dass er Speed und Schnaps konsumiert hatte. Er sagte, er habe nicht die Absicht gehabt, den Polizisten mit einem Messer anzugreifen. Der Polizist dagegen ...
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