Kist

Geschwindigkeitsmesser: Mehr "Smileys" für Kist

Mit der Frage, ob die Gemeinde weitere stationäre Geschwindigkeitsanzeigen beschaffen soll oder nicht, beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Bisher existiert erst eine Anlage, aber der zunehmende Verkehr macht es nach Ansicht der CSU-Fraktion unumgänglich, weitere Anzeigen anzuschaffen. Grundsätzlich, so die Meinung des Gremiums, seien weitere Anlagen wünschenswert. Allerdings sollten die dann vom selben Hersteller wie dem der bisherigen Anlage sein, um ein Austauschen der Akkus und ein Verwenden derselben Halterungen durch den Bauhof zu ermöglichen, führte Bürgermeister Volker Faulhaber (SPD) Sachvortrag aus.

Diese Firma wird erst ab kommendem Frühjahr auch Anlagen mit "Smileys" anbieten und nicht nur die reine Anzeige der Geschwindigkeit. Bis dahin sollte man noch warten mit der Bestellung, so der Bürgermeister. Dem schloss sich die Mehrheit des Gemeinderates an und will eine Wiedervorlage des Antrags, sobald genaue Kosten für die Neuanschaffung verfügbar sind. 

Außerdem wurde beschlossen, dass für die Herstellung des Baugebietes "Flussäcker II" das Umlageverfahren durchgeführt werden soll. Die Fläche soll die in dem bereits vorgestellten Bereich umfassenden Grundstücke beinhalten, vorbehaltlich der Zustimmung zur Einbeziehung des Grundstückes 786 im nichtöffentlichen Teil der Sitzung, wo es allerdings heiß hergegangen sein soll, wie es aus gut informierten Kreisen heißt. Letztlich beauftragte man das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung mit den Arbeiten.

Weiterhin beschloss der Gemeinderat auf Grundlage des Planungswettbewerbs und der Vorschläge des Preisgerichts, das Büro Dold und Versbach aus Gerbrunn mit den Ingenieurleistungen für die neue Aussegnungshalle im westlichen Teil des Friedhofs zu beauftragen.

Die Gemeinde Kist wurde im Jahr 2017 in das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" aufgenommen. Das Programm hat neben den eigenen baulichen und städtebaulichen Handlungsfeldern eine wichtige Anstoßfunktion für Maßnahmen anderer Ressorts und deren Förderprogramme, für die Einbindung der Bewohner und lokalen Akteure sowie die Aktivierung des bürgerschaftlichen Engagements. Die Gemeinde Kist hat im August 2017 die Büros Haines-Leger Architekten Stadtplaner aus Rimpar und arc.grün Landschaftsarchitekten Stadtplaner aus Kitzingen mit der Durchführung eines Integrierten Nachhaltigen Städtebaulichen Entwicklungskonzepts, kurz "Insek", mit vorbereitenden Untersuchungen beauftragt.  Im Jahr 2018 hat das Gremium das Ergebnis des Insek mit Fortschreibung der vorbereitenden Untersuchungen für den Altort befürwortet. Nun galt es den Geltungsbereich festzulegen, sodass in Zukunft geförderte Maßnahmen möglich sind.

In diesem Zusammenhang wurden im nichtöffentlichen Teil der Sitzung die Vergabe für die Umgestaltung des Spielplatzes "Winterleiten" vergeben.

Abgelehnt hat das staatliche Bauamt als Straßenlastträger die Einengung der Staatsstraße 578, die mitten durch Kist führt, durch Busch- oder Strauchpflanzungen, berichtete Bürgermeister Faulhaber. Bei einer grundsätzlichen Sanierung der Straße, die bereits angekündigt sei, werde man über eine Verringerung des Straßenraumes nachdenken, fasste er ein Schreiben des Amtes zusammen.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig dem Antrag der katholischen Kirchenstiftung auf Übernahme des Defizits aus der Kindertagesstätte St. Bartholomäus aus dem Jahr 2018 zuzustimmen. Hierbei handelt es sich um eine freiwillige Leistung, so der Bürgermeister. Zukünftig will man in einem Kooperationsvertrag über die weitere Übernahme von Defiziten befinden.

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