Goßmannsdorf

Goßmannsdorfer Wallfahrer machten sich auf den Weg

Die geehrten Wallfahrer von links: Wallfahrtsleiter Manfred Deppisch, Marianne Hofmann, Timo Amrehn, stellvertretender Wallfahrtsleiter Richard Rüger und Pfarrer Klaus Weber. Auf dem Bild fehlt: Marcus Drescher. Foto: Manfred Deppisch

Zum festen Bestandteil im Leben der Pfarrgemeinde Goßmannsdorf zählt die Fußwallfahrt in die Wallfahrtskirche „Maria im Sand“ nach Dettelbach, die sich heuer zum 37. Mal jährte. Für die Wallfahrer aus der Pfarreiengemeinschaft sowie aus den umliegenden Pfarrgemeinden, die sich an beiden Tagen auf den rund 25 Kilometer langen Weg machten, um die Wallfahrtskirche in Dettelbach zu erreichen, bedeutete diese Wallfahrt wohl mehr, heißt es in einer Pressemitteilung. Sie wollten Abstand nehmen vom Alltag und bewusst die Tage von Samstag bis Sonntag in Gemeinschaft erleben, heißt es weiter.

Musikalisch begleitet wird die Wallfahrt jedes Jahr auch von der Musikkapelle Goßmannsdorf. Den Wallfahrerbus hat erneut Thomas Zehnder, Essfeld kostenlos zur Verfügung gestellt.

Um Hilfe bitten

Jeder hatte seine eigenen kleinen oder großen Anliegen, für die er während der Wallfahrt und in der Wallfahrtskirche um Hilfe bat. Aus Überlieferungen sei bekannt, dass die Pfarrgemeinde Goßmannsdorf bereits vor Beginn des Zweiten Weltkrieges jährliche Fußwallfahrten nach Dettelbach unternahm. Allerdings fehlen Unterlagen, aus denen hervorgeht, aus welchem Grund diese Wallfahrten stattfanden.

Die Vorbetergruppe, bestehend aus Manfred Deppisch, Monika Schaub und Timo Amrehn trugen altbewährte und moderne Gebete im Wechsel vor. Aber es gab auch immer wieder stille Momente, in denen man die Natur und die Atmosphäre der Wallfahrt wahrnehmen konnte.

Ehrung für langjährige Teilnahme

Am Samstagmorgen wurden die Gläubigen durch Pfarrer Klaus Weber nach Dettelbach ausgesendet. Station wurde am Bildstock in Erlach und in der Laurentius-Kirche in Repperndorf gemacht. In der Wallfahrtskirche wurden die Wallfahrer dann von Pfarrer Uwe Hartmann begrüßt.

Nach dem Wallfahrergottesdienst am Sonntag wurden die Gläubigen wieder nach Goßmannsdorf ausgesandt. Eine letzte Rast wurde in Erlach eingelegt. Im dortigen Pfarrheim serviert Elisabeth Rüger den Wallfahrern schon seit mehr als zwanzig Jahren Kaffee und Kuchen.

Zum Abschluss der Wallfahrt empfingen die Wallfahrer noch einmal den Segen in der Goßmannsdorfer Pfarrkirche. Anschließend wurde Marianne Hofmann für ihre dreißigjährige Teilnahme geehrt. Bereits in Dettelbach wurde der Wallfahrtsleiter Manfred Deppisch und Marcus Drescher für 25 Jahren geehrt.

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