WÜRZBURG

Gottfried Amendt: Einsatz für das Wohl der Mitmenschen

Hohe Ehre: Innenstaatssekretär Gerhard Eck (links) verlieh Monsignore Gottfried Amendt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Hohe Ehre: Innenstaatssekretär Gerhard Eck (links) verlieh Monsignore Gottfried Amendt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Foto: Markus Hauck (POW)

Monsignore Gottfried Amendt (67), Klinikpfarrer der Missionsärztlichen Klinik, hat das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Innenstaatssekretär Gerhard Eck übergab zusammen mit dem unterfränkischen Regierungspräsidenten Paul Beinhofer die Auszeichnung im Namen von Bundespräsident Joachim Gauck bei einem Festakt in der Residenz.

„Sie setzen sich mit großem zeitlichen Aufwand in vielfältiger Weise seit Jahrzehnten für das Wohl Ihrer Mitmenschen ein. Ihr hoher persönlicher Einsatz und Ihre Leistungen verdienen Respekt und Anerkennung“, sagte Eck in seiner Laudatio laut einer Mitteilung des Ordinariats-Pressedienstes.

Generalvikar Karl Hillenbrand gratulierte Amendt im Namen des Bistums Würzburg. „Wir freuen uns, dass die uneigennützige Arbeit der vielen Krankenhausseelsorger auf diese Weise anerkannt wird“, sagte er. „Nicht zuletzt in der Begleitung von Angehörigen leisten Menschen wie Gottfried Amendt im Verborgenen einen wichtigen Beitrag zur Glaubwürdigkeit der Kirche.“

Amendt wurde 1945 in Leidersbach (Landkreis Miltenberg) geboren und 1974 zum Priester geweiht. Er war nach seiner Kaplanszeit von 1977 bis 1990 Rektor des Matthias-Ehrenfried-Hauses, einer kirchlichen Bildungseinrichtung im Stadtdekanat Würzburg. Danach wirkte er bis 2011 als Krankenhauspfarrer des Universitätsklinikums Würzburg.

„Herr Amendt war in dieser Eigenschaft nicht nur unermüdlich in der seelsorglichen Begleitung von Patienten und deren Angehörigen tätig, sondern gleichzeitig ein überaus geschätzter Ansprechpartner für das Klinikpersonal“, sagte Eck. Amendt habe sich weit über das berufliche Maß hinaus für Patienten und Pflegepersonal eingesetzt. Besonders in der Begleitung Sterbender habe er keinen Dienstplan gekannt und sei in ständiger Rufbereitschaft gewesen.

Ein weiteres Herzensanliegen außerhalb der Tätigkeit als Krankenhauspfarrer sei ihm die Einzelseelsorge. „Er begleitete unzählige Menschen auf ihrem geistlichen und spirituellen Weg und tut das immer noch mit viel Einfühlungsvermögen und Aufmerksamkeit für die Mitmenschen, die sich ihm anvertrauen“, betonte der Staatssekretär.

Seit seinem Ausscheiden als Krankenhauspfarrer am Universitätsklinikum im Jahr 2011 arbeitet Amendt als Seelsorger in der Missionsärztlichen Klinik. In seiner knapp bemessenen Freizeit hat er nach Ecks Worten zudem ehrenamtlich die Pilgerbewegung in der Fränkischen Sankt Jakobus-Gesellschaft Würzburg wesentlich mitgeprägt.

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