GROMBÜHL

Grombühl: Eine Welt der kleinen Leute

Helmut Försch, Jahrgang 1928, ist in Grombühl aufgewachsen. Heuer ist im Echter Verlag ein Buch von ihm erschienen, Titel: „Würzburg“, in dem er anschaulich auch von seiner Kindheit im Stadtteil erzählt. Und der Leser erkennt, wie sehr sich Grombühl seit jeher verändert. Försch erlebte zum Beispiel den Wagnerplatz in den 1930er und 40er Jahren ganz anders als heute: Der „war damals noch von einer ganz anderen Qualität und Bedeutung.

Unten, wo heute die Parkplätze sind, standen Marktbuden, der grüne Markt von Grombühl. Trotzdem gab es mit Kessler und Wachter noch zwei weitere grüne Läden gleich daneben. In der Ecke, wo jetzt die Telefone installiert sind, war ein kleiner, grün gestrichener Bretterverschlag, hinter dem die Kinder ihre Notdurft verrichten durften.“ Försch hat die Wachstumszeit des jungen Viertels mitbekommen; er berichtet: „Von nah und fern kamen Menschen, um sich hier niederzulassen. Und sie hatten ihre Sprache mitgebracht.

Sicher setzte sich der Würzburger Dialekt letztendlich durch, aber er war vielfältiger geworden. Eine kleine Welt, in die ich hineingeboren war. Eine Welt, fern von Gier und Habsucht, wo man viel hielt von Anständigkeit, Rechtschaffenheit und Ehrlichkeit. Eine Welt der kleinen Leute.“

Rückblick

  1. Wo das Zentrum geplant war, ist heute eine Oase
  2. Die integrative Kraft des Sports
  3. Überzeugt vom Heuchelhof
  4. Mit neuer Identität raus aus dem Getto
  5. Heuchelhof: Nicht mal halb so groß wie geplant
  6. Zum Abschluss vom Frauenland an den Heuchelhof
  7. Das Frauenland ist über ein Jahrhundert einfach gewachsen
  8. Kulturelles Aushängeschild: Kunstmaler Curd Lessig
  9. Urgestein der Keesburg
  10. Ziemlich schwarz und doch auch grün
  11. Ein Turbo-Dorf wächst immer noch weiter
  12. Ein Kuhstall neben der Sparkasse und Apotheke
  13. Lengfeld: Platz für Gewerbe und Familien
  14. Die Stimme der Bürgerschaft
  15. Die Fantasie der Kinder wecken
  16. Jahrhunderte unter dem Schutz des Bischofshuts
  17. Der Stadtbezirk Altstadt in Zahlen
  18. Alexandra Memmel: leidenschaftliche Stadtführerin
  19. Die Brückenheiligen
  20. Meist müssen private Bauherren planen
  21. Ein Stück Stadt, das gerne Dorf ist
  22. Goldener Löwe von Stift Haug
  23. Das wandelnde Ortsarchiv
  24. Als die Traktoren mit der Apfelernte Schlange standen
  25. Versbach: ein familienfreundlicher Stadtteil
  26. Der Stadtteil, der ein richtiges Städtle ist
  27. Weine, Vereine und prominente Söhne
  28. Als Weinprinzessin auch im Weinberg
  29. Ein Täschner für die Einkaufsstraße
  30. Bayla-Abbruch, XXXL-Offensive und neue Wohnungen
  31. Stadtteilserie: Von Grombühl nach Heidingsfeld
  32. Grombühl: Bunt, vielfältig und oft unterschätzt
  33. Grombühl: Eine Mischung aus Berlin und Kaff
  34. Grombühl: Eine Welt der kleinen Leute
  35. Grombühl: Uralt und international
  36. Wissenswertes über Rottenbauer
  37. Ernst Köhler war Nordbayerns erster Biobäcker
  38. Der letzte Bürgermeister
  39. Denunziert in Rottenbauer
  40. Rottenbauer: Würzburgs kleinster Stadtteil wächst weiter
  41. Was von den Leighton Barracks in Zukunft übrig bleibt
  42. Letzter Hieb am Galgenberg
  43. Der Professor für Kartoffeln
  44. Wissenswertes zum Neuen Hubland
  45. Topographisch und ökologisch auf hohem Niveau
  46. Hochhäuser im Tal und Eigenheimer am Hügel
  47. Lindleinsmühle: Kleiner Stadtteil, viele Menschen
  48. Schwimmen im Bad oder Essen in der Schüler-Betreuung?
  49. Zu Fuß in die Innenstadt: Otto Schneider läuft
  50. Ein Fan der Sauberkeit: Elfriede Friedrich

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