GROMBÜHL

Grombühl: Uralt und international

Was heißt Grombühl? Der Name ist eine Abwandlung von „Grombuhel“, „Krombühl“, „Krahnbühl“. Ein Bühl ist ein Hügel – das Wort steht für „Hügel der Krähen“. Einer Urkunde aus dem Jahr 1296 zufolge wurden hier Menschen am Galgen aufgehängt. Die Leichname lockten die Krähen an.

Wohnsitz: 10 118 Leute, rund 7,3 Prozent aller Würzburger, waren im vergangenen Jahr in Grombühl gemeldet, unter ihnen 1279 (12,6 Prozent) mit Nebenwohnsitz. Nur im Frauenland ist der Anteil der Nebenwohnsitze noch höher (13,5 Prozent). Grombühl ist der Stadtbezirk mit dem höchsten Anteil der 18- bis unter 25-Jährigen und dem zweithöchsten Anteil der 25- bis unter 40-Jährigen.

 

Platzbedarf: Grombühl bedeckt mit rund 6,1 Quadratkilometern knapp 7 Prozent von Würzburgs Gesamtfläche (88,6 Quadratkilometer).

International: Unter den 13 Stadtteilen ist Grombühl der mit dem vierthöchsten Anteil an nichtdeutschen Bewohnern (12,1 Prozent).

 

Uni-Klinikum: Der Stadtteil ist Heimat des größten Arbeitgebers in der Region, des Uni-Klinikums, mit über über 5600 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 447 Millionen Euro. Hier wurden 2011 fast 265 000 Patienten stationär und ambulant versorgt.

Urzeit: Vor Hunderttausenden Jahren floss der Main 30 Meter höher als heute, bis hoch zum Schalksberg am Stein. Zwei Tonnen Material, dort gesichert bei Bauarbeiten für die Nervenklinik, enthalten Überreste urzeitlicher Tiere und Menschen. Türmchen aus Tiergebeinen vom Schalksberg gingen als „Würzburger Knochenkombination“in die Fachliteratur ein. Sie stammen von frühzeitlichen kultischen Handlungen.

Rückblick

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