KIST

Große Rauchsäule: Mehrere Laster auf A3 bei Kist ausgebrannt

Auf der A3 bei Kist bot sich am Donnerstag ein Bild des Chaos.
Auf der A3 bei Kist bot sich am Donnerstag ein Bild des Chaos. Foto: Berthold Diem

Eine große Rauchsäule war am Donnerstagnachmittag gegen 14.30 Uhr über der A3 bei Kist zu sehen: Drei Lastkraftwagen sind nach einem Unfall in Brand geraten und komplett ausgebrannt, so die Berufsfeuerwehr Würzburg. Die Autobahn wurde für die Löscharbeiten in beide Fahrtrichtungen zeitweise komplett gesperrt. Sechs Menschen wurden bei dem Unfall verletzt.

Zahlreiche Feuerwehren waren bei dem Unfall auf der A3 am Donnerstag vor Ort und löschen die brennenden Lkw.
Zahlreiche Feuerwehren waren bei dem Unfall auf der A3 am Donnerstag vor Ort und löschen die brennenden Lkw. Foto: Berthold Diem

Nach einer knappen halben Stunde war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten nahmen mehrere Stunden in Anspruch. Nachdem die A 3 zwischenzeitlich komplett gesperrt war, wurden später zwei Spuren in Richtung Frankfurt wieder für den Verkehr freigegeben (Stand: Donnerstag, 16.30 Uhr; aktuelle Verkehrslage siehe unten). Die  Vollsperrung in Richtung Nürnberg wird jedoch bis Freitagvormittag aufrecht erhalten, teilte die Polizei dann am späten Abend mit.

Unfallursache: Lkw in Stauende aufgefahren

Insgesamt waren an dem Unfall vier Lkw beteiligt, berichtet die Polizei. Demnach war ein Sattelzug in Richtung Nürnberg unterwegs, als der Fahrer offenbar das dortige Stauende nicht oder zu spät erkannte. Es kam zum Auffahrunfall, woraufhin die zwei vorausfahrenden Gespanne und ein Klein-Lkw zusammengeschoben wurden.

Fotoserie

A3-Unfall: Mehrere Lkw ausgebrannt

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Drei beteiligte Sattelzüge gingen unmittelbar nach der Kollision in Flammen auf. Die jeweiligen Insassen konnten sich selbstständig ins Freie retten. Der Fahrer des aufgefahrenen Lastwagens wurde schwer und fünf Personen aus den anderen Fahrzeugen leicht verletzt. Alle kamen in Krankenhäuser.

Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte im Einsatz. Neben der Autobahnpolizei waren Feuerwehrleute der Feuerwehrschule, der Berufsfeuerwehr Würzburg sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Höchberg, Kist, Waldbrunn, Reichenberg und Unterdürrbach an der Unfallstelle. Auch zwei Rettungshubschrauber wurden angefordert.

Zusätzlich waren die Autobahnmeisterei und das THW mit einem Radlader im Einsatz. Die beteiligten Fahrzeuge wurden von Abschleppunternehmen geborgen. Die Gesamtschadenshöhe dürfte ersten Schätzungen zufolge mehrere hunderttausend Euro betragen.

Erst am Dienstag gab es wegen eines größeren Unfalls eine Vollsperrung auf der A3 bei Randersacker. Wie die Polizei mitteilt, gab es bei dem Unfall bei Kist erneut Probleme mit der Rettungsgasse. So gelangten Rettungs- und Bergungsfahrzeuge nur schwer zur Unfallstelle. Auch am Dienstag war dies schon ein großes Problem gewesen.

Video

Main-Post Auto & Verkehr, Folge 5: Rettungsgassen retten Leben - Nach einem Unfall auf der Autobahn zählt für die Einsatzkräfte oft jede Sekunde. Aber oft müssen sie sich mühsam durch den entstandenen Rückstau kämpfen, weil die Autofahrer keine Rettungsgasse bilden. Dabei können mit der Gasse Leben gerettet werden. Aber wie genau bildet man eine Rettungsgasse? Das erfahren Sie in dieser Folge.

Die aktuelle Verkehrslage

 

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