Dettelbach

Großes Angebot beim Zuchtviehmarkt in der Frankenhalle

Insgesamt 45 Stück Großvieh wurden zum Markt des Rinderzuchtverbandes Franken in der Dettelbacher Frankenhalle aufgetrieben. Das große Angebot zog viele interessierte Marktbesucher an,  der Bedarf konnte jedoch gedeckt werden, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Bei den Zuchtbullen konnte einer in Wertklasse 1 gekört werden. Der hornlose Macbeth-Sohn wurde für 3500 Euro von der Besamungsstation Bayern-Genetik ersteigert. Die restlichen Bullen der Wertklasse 2, der Rassen Fleckvieh und Gelbvieh, konnten keinen Käufer finden.

Angebot an Jungkühen deutlich größer

Das Angebot von insgesamt 28 Jungkühen fiel deutlich größer aus als an den vergangenen Märkten. Die Nachfrage war dem Angebot entsprechend. Auch die Tatsache, dass bereits ein Großteil der Jungkühe außerhalb des Restriktionsgebietes verkauft werden durfte, ist laut Mitteilung eine erfreuliche Entwicklung.

Die 28 verkauften Fleckvieh-Jungkühe konnten im Schnitt ein sehr gutes Tagesgemelk von rund 30 Kilogramm Milch bei 2,7 Liter Minutengemelk vorweisen. Die Fleckvieh Jungkühe der Wertklasse 2 erlösten im Durchschnitt 1426 Euro (1180 bis 1880 Euro). Von den fünf angebotenen Altkühen wurden vier zu durchschnittlich 1260 Euro verkauft. Bei den Kalbinnen wurden von den vier vorgestellten Fleckviehtieren nur eine um 1250 Euro verkauft. 

Die beiden züchterisch interessanten Gelbviehkalbinnen fanden ein großes Interesse bei den anwesenden Züchtern. Sie erlösten beide Spitzenpreise von 2300 beziehungsweise 2200 Euro.

295 Kälber beim Kälbermarkt

Beim Kälbermarkt wurden 295 Kälber aufgetrieben und somit deutlich mehr als an den vergangenen Märkten. Die männlichen Nutzkälber verteilten sich auf 203 Fleckvieh-, sechs Gelbvieh- und 18 Holsteinkälber. Nach wie vor sind Kälber, die kein dem Alter entsprechendes Gewicht haben, nur sehr schwer und mit deutlichen Preisabschlägen abzusetzen.

Bei den männlichen Fleckviehkälbern konnten knapp 90 Prozent mit einem BT-Impfschutz über das Muttertier angeboten werden. Im Mittel konnten alle Fleckvieh Bullenkälber bei 91 Kilogramm einen Preis von 4,52 Euro netto pro Kilogramm erlösen. Somit ergibt sich ein rechnerischer Orientierungspreis für das 80-Kilogramm-Kalb von 5,28 Euro pro Kilogramm, inklusive Mehrwertsteuer. 

Preis im restriktionsfreien Gebiet höher

Bei den Kälbern, die ins restriktionsfreie Gebiet verkauft werden konnten, liegt dieser Orientierungspreis noch einmal deutlich höher, bei 5,44 Euro pro Kilogramm inklusive Mehrwehrtsteuer. Die Gelbviehkälber erlösten bei 104 Kilogramm Durchschnittsgewicht 3,32 Euro brutto je Kilogramm. Die Holstein-Kreuzungskälber mit 78 Kilogramm wurden um 2,43 Euro brutto verkauft.

Insgesamt wurden 47 weibliche Zuchtkälber angeboten und restlos verkauft. Die 43 verkauften Fleckviehtiere wogen 95 Kilogramm und erlösten einen Kilogrammpreis von 3,25 Euro brutto. Die 20 weiblichen Nutzkälber wogen 83 Kilogramm und erlösten 2,49 Euro brutto je Kilogramm.

Der nächste Kälbermarkt findet am 29. Oktober, Großviehmarkt mit Zuchtkälbern am 19. November statt.

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