WÜRZBURG

Großes Wakeboard-Spektakel am Sonntag in Würzburg

Hoch hinaus: Tolle Tricks und volle Ränge, so war es beim Wake Race im vorigen Jahr. Die Veranstalter hoffen, die Vorjahreszahl von über 10 000 Zuschauern noch zu übertreffen. Foto: Lauterbach Kreativbetreuung

Aus dem Stand zum erfolgreichsten eintägigen Wakeboard-Event der Republik, das kann sich sehen lassen. In diesem Jahr hoffen die Veranstalter des 2. Sternla WakeRace am Sonntag, 26. Juli, am Stadtstrand die Marke von mehr als 10 000 Zuschauern vom Vorjahr sogar noch zu übertreffen. Das kündigte Hauptorganisator Frank Lauterbach von der Lauterbach Kreativbetreuung an.
 


Und die Vorzeichen, sprich das Programm, sprechen ganz dafür. „Wenn das Wetter mitspielt“, schränkte Lauterbach allerdings ein. Zwischen 9 Uhr und der Siegerehrung um 18 Uhr kämpft auf dem Main zwischen Löwenbrücke und Sebastian-Kneipp-Steg ein Fahrerfeld aus sechs Wakeboardern der Spitzenklasse um den Sieg. Jeweils zwei mal 400 Meter zwischen den beiden Wendebojen bleiben den Teilnehmern pro Durchgang Zeit, die Fachjury von ihren Qualitäten zu überzeugen. „Dabei kommt es auf die Abwechslung und Schwierigkeit der Tricks an, und genauso aber auf den Style, also wie sauber die Tricks präsentiert wurden“, erläuterte der sportliche Leiter Ben Wiedenhofer bei der Pressekonferenz.

Geschleppt werden sie von einem speziellen für diesen Sport konstruierten Boot, einem 100 PS starken MasterCraft. „Wake heißt ja Heckwelle und diese Boote werden so gebaut, dass sie eine extra große Welle erzeugen, die sich zum Wakeboarden besonders eignet“, so Wiedenhofer.

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Dokumentiert werden die Wettbewerbe von einem wahren Aufgebot an Kameradrohnen und ihren Piloten. Andreas Kneitz führte zum Beispiel eine bis zu 80 Kilometer in der Stunde schnelle Kameradrohne vor, die über den Wakeboardern fliegend ungewöhnliche Ein- und Ausblicke liefern wird. Kneitz wird auch den „Luftraum überwachen“ und die Flüge koordinieren, so dass die Besucher nicht befürchten müssen, dass eine der Drohnen unversehens vom Himmel fällt.

Rund um das Spektakel auf dem Wasser soll aber auch ein großes Rahmenprogramm die Besucher anlocken. So findet am Samstag und Sonntag das alljährliche Bungee-Springen am Stadtstrand statt. „Da hat es noch nie geregnet“, meinte Stadtstrand-Chef Jochen Würtheim.

Auf großen, zusätzlichen Flächen stehen Gastronomie- und verschiedene Präsentationsstände. Der Round Table Würzburg wird einen Getränkestand betreiben, dessen Einnahmen für ein guten Zweck in der Kinder- und Jugendhilfe verwendet wird, sagt Fabian Kühnle von Round Table.

Die Main-Top-Models werden außerhalb ihres normalen Programms Strandmoden zeigen und ein Sternla-Riesenrad lockt die Besucher. „Das Wakeboard–Rennen hat für die Marke Sternla bereits nach dem ersten Jahr den Stellenwert erreicht, den Kiliani für die Hofbräu hat“, erläuterte Hofbräu-Produktmanager Matthias Klingbeil. Cheerleader werden ihr Können zeigen, die Tänzerinnen und Tänzer von „Danceencore“ präsentieren eine Breakdance-Show und es gibt Kampfsport-Vorführungen.

Auch auf dem Wasser geht es in den Wettkampfpausen rund, unter anderem mit einer Flyboardshow. Ein Flyboard ist ein Wassersportgerät, das durch den Wasserstrahl-Rückstoß eines Jetskis angetrieben wird und dem Benutzer eine Fortbewegung unter Wasser und in der Luft ermöglicht. Drei DJs sorgen am Tag für den richtigen Sound. Auch Kampfsport-Vorführungen, eine sogenannte Kettlebell-Fitness-Vorführung wird es geben, ebenso wie Gewinnspiele und Verlosungen.

Die ersten 5000 Besucher bekommen zudem eine „Wakebag“, gefüllt mit allerlei Produkten von Sponsoren.

„Wer immer es möglich machen kann, soll mit Bus oder Bahn anreisen“, appellierte Lauterbach an die Besucher. Zwar seien Parkplätze auf dem Dallenbergparkplatz und in der Feggrube ausgewiesen und beschildert, aber diese Plätz seine beschränkt. Er rechnet mit zahlreichen Besuchern, die auch eine weitere Anreise in Kauf nehmen, um das Sternla WakeRace zu besuchen.

Platz genommen: (von links) Der sportliche Leiter Ben Wiedenhofer, Hofbräu-Produktmanager Matthias Klingbeil und Orga-Chef Frank Lauterbach von der Lauterbach-Kreativbetreuung. Foto: Ernst Lauterbach

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