ERLABRUNN

Gutachterin im Erlabrunn-Prozess: Überrollen „merkt man im Fahrzeug“

Brutale Verletzungen erlitt Gisela K. durch einen Traktor in Erlabrunn. Ihre Verwandten ertrugen vor Gericht kaum die Schilderungen, der Angeklagte verfolgte sie stumm.
Erlabrunn-Prozess: Experten hatten das Wort
Die Gutachter Ulrike Molinari und Professor Michael Bohnert mit einem Modell eines ähnlichen Traktors, wie er Gisela K. überrollt haben soll. Foto: Manfred Schweidler
Der Prozess um den tragischen Tod von Gisela K. auf der Straße vor ihrem Haus in Erlabrunn (Lkr. Würzburg) ist auf der Zielgeraden: Mit letzter Sicherheit konnten auch zwei Experten nicht beantworten, wie es zu dem Unfall kam, bei dem sie starb. Langsames Anfahren hinterließe keine Spur Keine Verletzung an ihrem Körper beweist, dass der Traktor sie zu Boden schubste. Allerdings muss ein langsames Anstoßen (etwa beim Rückwärts rangieren) laut Professor Michael Bohnert keine Spuren hinterlassen. Denkbar ist aber auch, dass die Frau hinter dem Traktor aus anderem Grund stürzte und vom Fahrer nicht bemerkt ...
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