Veitshöchheim

Gymnasium Veitshöchheim ist nun eine Fairtrade-Schule

Mit den 16 P-Seminaristen des Gymnasiums Veitshöchheim freuen sich bei der Fairtrade-Auszeichnungsfeier in der Aula in der rechten Bildhälfte (von links) Landrat Eberhard Nuß, Seminarleiterin Marion Keil, Bürgermeister Jürgen Götz und Schulleiter Dieter Brückner.
Mit den 16 P-Seminaristen des Gymnasiums Veitshöchheim freuen sich bei der Fairtrade-Auszeichnungsfeier in der Aula in der rechten Bildhälfte (von links) Landrat Eberhard Nuß, Seminarleiterin Marion Keil, Bürgermeister Jürgen Götz und Schulleiter Dieter Brückner. Foto: Dieter Gürz

Im April dieses Jahres hatten 16 Schüler aus der Q 11 die Idee, "Fairtrade macht Schule" im Rahmen eines P-Seminars der Oberstudienrätin Marion Keil anzugehen. Inzwischen in der Q 12 angekommen, konnten sie nun die Früchte ihrer Arbeit einfahren und die Auszeichnung "Fairtrade-School" von Berit Schurse von Transfair e.V. in Empfang nehmen.

Das Gymnasium ist damit die zweite Schule im Landkreis, die 182. in Bayern und die 547. in Deutschland, die diese Auszeichnung erhielt. Wie Schurse sagte, ist das Gymnasium nun Teil der Fairtrade-Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass alle Menschen partnerschaftlich und respektvoll miteinander und mit der Natur umgehen.

Angesichts der fortschreitenden Globalisierung, so Schulleiter Dieter Brückner, habe das P-Seminar einen Baustein für eine bessere Lebenswelt gefertigt.  P-Seminaristin Kaja: "Wir wollen dazu beitragen, dass alle erst überlegen und dann kaufen wie zum Beispiel ein fair produziertes T-Shirt."

Im Gymnasium ist Fairtrade schon länger ein Thema im Schulalltag, sei es auf dem Speiseplan der Schüler-Lounge Fresh&Fruits oder auf dem Lehrplan im Unterricht. Auch die Schulkleidung mit dem Logo war schon immer "Fair Wear". Und es wurde bei vielen Veranstaltungen für den fairen Handel sensibilisiert. So gab es einen Spendenlauf für das Projekt "Frederic - Hilfe für Peru". Keine Frage, dass auch im Lehrerzimmer fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt wird.

Bürgermeister Jürgen Götz zeigte sich beeindruckt, mit welchem Engagement das Gymnasium in nur kurzer Zeit den Weg zur Fairtrade-Schule beschritten hat und damit dem Ruf als eine der nachhaltigsten Schulen Deutschlands erneut alle Ehre machte.

Für Landrat Eberhard Nuß ist die Auszeichnung der richtige Ansatz, bei unseren Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein für Gerechtigkeit und sozialem Frieden zu wecken.

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