Würzburg

Hafensommer: Flamenco mit Klavier und Bass

Flamenco ohne Gitarre, ein Pionier der kubanischen Musik, moderne Sounds aus Lateinamerika - das und vieles mehr bietet der Hafensommer vom 19. Juli bis zum 4. August.
Die Sängerin und Gitarristin Badi Assad spielt beim Hafensommer-Doppelkonzert am 22. Juli.
Die Sängerin und Gitarristin Badi Assad spielt beim Hafensommer-Doppelkonzert am 22. Juli. Foto: www.badiassad.com

Nachdem der Vorverkauf für den HafensommerWürzburg bereits seit Dezember läuft, geht es nun in die dritte Runde: Weltmusik aus Lateinamerika, Electro-Cumbia, eine Begegnung von Flamenco und Jazz sowie eine Improtheater-Radioshow aus Würzburg hat das dritte Programmpaket zu bieten, für das Tickets ab sofort im Vorverkauf erhältlich sind.

In der Nachfolge des legendären Buena Vista Social Club musizieren Juan de Marcos und die Afro-Cuban All Stars am 20. Juli auf der Hafensommer-Bühne.
In der Nachfolge des legendären Buena Vista Social Club musizieren Juan de Marcos und die Afro-Cuban All Stars am 20. Juli auf der Hafensommer-Bühne. Foto: Eric Politzer

Seit mehr als 30 Jahren ist Juan de Marcos einer der wichtigsten kubanischen Musiker. Er gilt als Mitbegründer des legendären „Buena Vista Social Club“. Für seine "Afro-Cuban All Stars", die er am Samstag, 20. Juli, 20.30 Uhr, zum Hafensommer mitbringt, verpflichtet er neben alten Hasen gezielt die Elite des musikalischen Nachwuchses aus Kuba. So bleibt die kubanische Musik jung und tönt immer wieder neu.

Flamenco geht auch ohne Gitarre

Klänge aus Brasilien und Spanien ertönen beim Doppelkonzert am Montag, 22. Juli, ab 20 Uhr auf der Hafenbühne. Die Brasilianerin Badi Assad (ausgesprochen bah-jee Ah-Sahj) sieht sich selbst als eine Mischung aus Sängerin, Songwriterin, Gitarristin und Gesangsjongleurin. In ihren Songs mischen sich Pop, Jazz, Klassik und Weltmusik. Stilprägend ist, dass Assad perkussive Elemente sowohl in ihr Gitarrenspiel integriert, als auch in Form von Body- und Mouthpercussion einsetzt. Und immer klingen in ihrer Musik die brasilianischen Wurzeln und Rhythmen durch.

Der Kontrabassist Renaud Garcia-Fons (links) und der Pianist David Pena Dorantes interpretieren Flamenco auf ihre Weise - ganz ohne Gitarre. Zu erleben ist das Duo am 22. Juli beim Hafensommer.
Der Kontrabassist Renaud Garcia-Fons (links) und der Pianist David Pena Dorantes interpretieren Flamenco auf ihre Weise - ganz ohne Gitarre. Zu erleben ist das Duo am 22. Juli beim Hafensommer. Foto: Javier Caro

Der Franzose Renaud Garcia-Fons ist einer weltweit virtuosesten Kontrabassisten. Zusammen mit dem spanischen Flamenco-Pianisten David Peña Dorantes bildet er ein hochinteressantes Duo, das Flamenco und Jazz zusammenführt. Ihre Duo-Auftritte spiegeln all die Facetten des Flamenco wider und fusionieren sie mit der Energie und Emotion des Kontrabasses und der Jazzmusik. Besonders spannend ist, dass die Flamenco-Klänge nicht von der üblichen Gitarre, sondern von einem Pianisten kommen.

Mit Musik für Frauenrechte in Lateinamerika

Moderne Musik aus Lateinamerika steht beim Doppelkonzert am Donnerstag, 25. Juli, ab 20 Uhr bei einem Doppelkonzert auf dem Hafensommer-Programm. Die Botschaft der drei jungen Frauen von „Somos Guerreras“ ist Protest, denn „in Mittelamerika eine Frau zu sein bedeutet, in einem permanenten Krieg zu leben“, sagen die drei Rapperinnen aus Costa Rica, Guatemala und Mexiko und prangern die Benachteiligung und Unterdrückung von Frauen an. Für das Erreichen ihrer Ziele nutzen sie nicht nur die Musik, sondern betreiben auch Bildungsarbeit und führen öffentliche Diskussionen.

Das Trio Somos Guerreras rappt am 25. Juli beim Hafensommer gegen die Benachteiligung und die Unterdrückung von Frauen in Lateinamerika.
Das Trio Somos Guerreras rappt am 25. Juli beim Hafensommer gegen die Benachteiligung und die Unterdrückung von Frauen in Lateinamerika. Foto: Somos Guerreras

Als „First Lady von Electro Cumbia“ wird die argentinische Sängerin, Rapperin, Songwriterin und Musikerin Mariana Yegros  (sie tritt mit dem Künstlernamen "La Yegros“auf) gefeiert. Ihre Musik kreuzt lateinamerikanische und nordafrikanische Volkstraditionen, tropischen Pop, Reggae, Hip-Hop, Dancehall und argentinische Sounds. Ihre Live-Auftritte gelten auch als optisches Ereignis.

Improvisierte Live-Radioshow aus Würzburg

Der aus Maine (USA) stammende und in Österreich lebende Künstler Jim Libby ist ein Allroundgenie (und in Würzburger bekannt aus seiner Zeit am Mainfranken Theater). Der Schauspieler, Regisseur, Autor und Musiker ist ein Star der internationalen Improtheater-Szene. Beim Hafensommer moderiert er die Impro-Show „Radio Luv“. Gäste des zweistündigen Programms sind am Montag, 29. Juli, ab 20 Uhr unter anderem das Trio Red Manhole, DJ MarcoMatic, Rapper MC DopZen und Der Kaktus.

Für alle Hafensommerfans, Musikliebhaber und Kulturinteressierte gibt es die Festival-Card. Zum Preis von 175 Euro ermöglicht sie den Eintritt zu allen Konzerten des Hafensommers 2019. Mit eingeschlossen ist ein garantierter Zugang zur „Sparda-Bank Classic Night“ am 19. Juli, mit der der Hafensommer 2019 eröffnet wird.  Die Dauerkarten sind in einer limitierten Auflage von 100 Stück erhält­lich solange der Vorrat reicht. Tickets und Dauerkarten gibt es bei der Tourist Information im Falkenhaus, Telefon (0931) 372398 oder im Internet unter www.hafensommer-wuerzburg.de

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Würzburg
  • Badi Assad
  • Dauerkarten
  • Flamenco
  • Frauenrechte
  • Gitarre
  • Hafensommer
  • Jazz
  • Lateinamerika
  • Liedermacher und Singer-Songwriter
  • Renaud
  • Sparda-Bank
  • Sänger und Sängerinnen des Bereichs Rap
  • Weltmusik
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!