OPFERBAUM

Halbleib lässt bei B 19 nicht locker

Wollen eine Lösung für die B19: (von links) Peter Wagner, stellvertretender Vorsitzender der Bürgerinitiative und Ortsbeauftragter Opferbaum, Michael Wild, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der BI, Klaus Stuntz, BI-Vorsitzender der BI und Ortsbeauftragter für Unterpleichfeld, Volkmar Halbleib, Jürgen Heinisch, Ortsbeauftragter Eßleben, Walter Stiller, Ortsbeauftragter Bergtheim. Foto: SPD

Volkmar Halbleib, Landtagsabgeordneter der SPD, gibt die Hoffnung nicht auf, dass es eine wirksame Verkehrsentlastung an der der B 19 entlang der Gemeinden Unterpleichfeld, Bergtheim, Opferbaum und Eßleben geben wird. Bei einem Treffen mit Mitgliedern der Bürgerinitiative in Opferbaum informierte er sich über die neuesten Entwicklungen, heißt es in einer Pressemitteilung der Genossen.

Demnach fordert Halbleib vehement weiter eine Machbarkeitsstudie für eine Umgehung seitens der Landesregierung. Dass die Staatsregierung diese ablehnt, hatte der SPD-Landtagsabgeordnete im Vorfeld der ersten von vier Demonstrationen in den betroffenen Ortschaften öffentlich gemacht (wir berichteten).

Nach dieser Ablehnung muss die eigens gegründete Bürgerinitiative laut Pressemitteilung „nun einen neuen herben Dämpfer“ hinnehmen. Auch CSU-Staatssekretär Gerhard Eck halte „eine Umgehung in den nächsten 20 bis 30 Jahren nicht umsetzbar“.

Volkmar Halbleib möchte dies so nicht hinnehmen und reagierte mit Unverständnis auf Ecks Aussagen. „20 bis 30 Jahre Vorlauf sind bei Straßenbauprojekten keine Seltenheit; wer jetzt keine Machbarkeitsstudie durchführt, verspielt die Chance auf Ortsumgehungen für immer!“

Der SPD-Politiker fordert nun von der Landkreis-CSU, dass sie Maßnahmen ergreift und die Beschlüsse des Kreistages in die Landespolitik einbringt. „Ich erwarte, dass sich die Staatsregierung ernsthaft mit der Resolution des Kreistags befasst und die Vorschläge nicht ohne genauere Prüfung ablehnt.“ Für die SPD sei hier nach wie vor das letzte Wort noch nicht besprochen.

Landratskandidatin Haupt-Kreutzer, ebenfalls zugegen, und Halbleib fordern die Einrichtung eines Runden Tisches mit allen Beteiligten. Die Verantwortlichen der Bürgerinitiative, die Bürgermeister der Gemeinden, die Landtagsabgeordneten des Bezirks Unterfranken, Staatssekretär Eck, das Straßenbauamt, die Polizei und vor allem die Kreisverwaltung müssten sich zusammensetzen um eine gemeinsame Lösung zu erörtern. Falls keine Bewegung in die Sache komme, will der Ochsenfurter Abgeordnete die Initiative ergreifen und einen Antrag für eine Machbarkeitsstudie im Landtag einreichen.

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