Ochsenfurt

Handpuppen, jüdische Lieder und Asterix

Thomas Glasmeyer unterhält das Publikum mit seiner Handpuppe. Foto: Thomas Glasmeyer
Thomas Glasmeyer unterhält das Publikum mit seiner Handpuppe. Foto: Thomas Glasmeyer

„Blähungen“ nennt Thomas Glasmeyer sein Programm, das er am Freitag, 28. September, zum Auftakt der Herbstimpressionen im Oechsner-Stüble auf dem Gelände der Privatbrauerei vorstellt. Mit dabei ist sein „Partner“, Mitgliede seines Figurentheaters. Es geht in kurzen Szenen um Aufgeblähtes, Zwischenmenschliches, Überbewertetes: Ob Ehealltag, Geschlechterkampf à la Carmen, Schauspielproben. Ergänzt werde das Programm durch Lieder von Friedrich Hollaender aus den 20er Jahren, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben dem Figurentheater beschäftigt sich der Puppenspieler intensiv mit dem Bau derselben.

Die Veranstaltung im Oechsner-Stüble beginnt um 19.30 Uhr. Ab 18.00 Uhr serviert die Küchenmannschaft kleine Speisen und die Spezialitäten aus der Privatbrauerei. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Der Erlös ist für die Sanierung der Spitalanlage bestimmt. Das Figurentheater ist Teil des Kulturherbstes des Landkreises Würzburg.

Jiddische Lieder von Schmitts Katze

Am Freitag, 12. Oktober, spielt „Schmitts Katze“ Klezmer und jiddische Lieder. Klezmer - Das ist die Musik der ashkenasischen Juden. Ihre Sprache ist Jiddisch, sie ist dem Mittelhochdeutschen entlehnt. Die Musiker des Klezmer heißen Klezmorim. Sie spielten und spielen zu religiösen chassidischen Festen, vor allem aber Hochzeiten. Ihre Wurzeln liegen in den mittelalterlichen Städten entlang des Rheins. Immer wieder Pogromen, Ausgrenzung und Verbote ausgesetzt, wanderten im Laufe der Jahrhunderte viele Juden in das östliche Europa ab.

Asterix auf Fränkisch

Am Freitag, 26. Oktober, lesen Dr. Günter Schunk und Kai Fraass aus "Asterix in Oxfurzia". Es ist fufzich vor Christus. In ganz Frangn führn di Besatzer des Rechiment. In ganz Frangn? Nää – ä glens Völkle in Unnerfrängn is unbeuchsam. Obs Oxnfurzia hesst, mal guck! Die Übersetzer erzählen Geschichten über die beiden Helden aus dem fernen Gallien und das auf underfrängisch. Bei den Herbstimpressionen heißt es „Asterix un die Schlachtbladdn“. Brauereichef Dietrich Oechsner und seine Mannschaft brauen dafür einen ganz besonderen Druiden-Trunk und es wird eine „Schlachtbladdn“ serviert.

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