Bergtheim

Harfenspiel, Vogelweide und Hollerblüte

Das neue Seniorenzentrum in Bergtheim am Tag der Offenen Tür. Foto: Irene Konrad

Auf riesiges Interesse ist das neue Seniorenzentrum Bergtheim bei seinem "Tag der Offenen Tür" gestoßen. Nur wenige Tage vor dem Einzug der ersten Bewohner öffneten die Raiffeisenbank Estenfeld-Bergtheim als Bauherr und die Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg die Türen zur Besichtigung.

"Sowohl die 15-monatige Bauzeit als auch die Kosten lagen exakt im Rahmen der Kalkulation", sind die Geschäftsführer Alexander Schraml und Matthias Rüth sehr zufrieden. Zusammen mit Landrat Eberhard Nuß, den beiden Raiffeisenbank-Vorständen Franz-Josef Hartlieb und Thomas Endres sowie dem Freundeskreisvorsitzenden Edgar Bauer nahmen sie Glückwünsche für das gelungene Werk entgegen.

Harfenspiel, Vogelweide und Hollerblüte heißen die drei Wohngruppen im Erdgeschoss und ersten Stock des Hauses am nördlichen Ortsrand. 50 Dauerpflegeplätze stehen dort in Einzelzimmern und wenigen Doppelzimmern zur Verfügung. Die Räume sind hell, großzügig geschnitten und nach den neuesten Aspekten einer Seniorenwohnanlage eingerichtet. Es ist zudem genügend Platz für individuelle Gegenstände, die ein Heimbewohner mitbringen darf.

Bei den Führungen durch das Haus hörten die Bauherren, Betreiber, Freundeskreismitglieder und das künftige Personal viel Lob. Die farbigen Gänge mit ihren Vorsprüngen und großflächigen bunten Bildern an den Wänden, die Pflegebäder, die moderne Kapelle mit ihrem besonderen Fenster, der gestaltete Innenhof, die Aufenthaltsräume und Ausblicke ins Dorf oder auf die Felder, all das erfuhr deutliche Zustimmung.

Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin Julia Heinrich freut sich schon auf den Einzug der ersten Bewohner am ersten Adventssonntag. Nach und nach wird das Haus in der Bergtheimer Falkenstraße mit seinen vier Flügeln bezogen werden. Leiterin Heinrich legt Wert auf " eine tolle Nachbarschaft zum Kindergarten", ein offene Haus und beste Beziehungen zu den Dorfbewohnern.

"Sowohl die 15-monatige Bauzeit als auch die Kosten lagen exakt im Rahmen der Kalkulation."
Alexander Schraml, Geschäftsführer

Im zweiten Stock des Seniorenzentrums gibt es 19 Service-Wohnungen. Sie sind alle verkauft, aber noch nicht vollständig vermietet. Der Bezug der Service-Wohnungen geht mit Bedingungen wie einem bestimmten Alter oder einer Beeinträchtigung einher. Auch in diesem Bereich spielen der Wohlfühlcharakter und die Nähe zu den Serviceleistungen im Haus eine wichtige Rolle.

"Hier wurde Wert auf Qualität und den Bezug zur Heimat gelegt", lobte Landrat Eberhard Nuß die freundlichen Farben, bodentiefen Fenster und farbenfrohen Bilder an den Wänden. Das Bergtheimer Haus ist neben den Seniorenzentren in Würzburg, Ochsenfurt, Aub, Eibelstadt, Kürnach und Estenfeld die siebte Seniorenwohnanlage des Landkreises Würzburg. Damit hat der Landkreis über 500 Dauerpflegeplätze. Dazu kommen rund 150 Servicewohnungen sowie Kurzzeit- und Tagespflegeplätze.

Beim "Tag der Offenen Tür" in Bergtheim bestätigte sich, dass die Nachfrage nach Pflegeheimplätzen für Senioren enorm groß ist. Sowohl die Führungen als auch die Informationsstände waren gefragt. Dazu gab es in den Aufenthalts- und Speiseräumen Kaffee und Kuchen, der zugunsten des Freundeskreises Seniorenzentrum Bergtheim angeboten wurde.

Geschäftsführer Matthias Rüth vom Kommunalunternehmen Würzburg führte durch das neue Seniorenzentrum Bergtheim. Auch Landrat Eberhard Nuß (4. von links) ist aufmerksamer Zuhörer. Foto: Irene Konrad

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