Oberaltertheim

Heimische Züchter setzen wieder auf alte Rassen

Die Rückkehr des fränkischen Gelbviehs geht einher mit der Rückbesinnung auf ein Leben im Einklang mit der Natur. Besonders Uettingen spielt da eine historische Rolle. 
Kleine Gelbviehherde auf der Sommerweide.  Foto: Matthias Ernst/Gemeinde Uettingen
Auf einer Tafel des europäischen Kulturweges in Uettingen ist ein historisches Bild aus dem Jahr 1920 von der Frankenkuh "Chokolade" des Züchters Andreas Flohr zu sehen. Denn: Uettingen war im Jahr 1899 Gründungsmitglied des Zuchtverbandes für Gelbes Frankenvieh und staatlich anerkannte Rinderstammzucht. Um diese Zeit waren die Hänge des Kirchbergs und des Ossnerts mit Weinstöcken bepflanzt. Fröste und Reblaus bereiteten dem Weinbau in Uettingen ein Ende. So besannen sich die kleinstrukturierten Betriebe auf die Gelbviehzucht. Auf den gerodeten Flächen baute man Futter (Luzerne) an.
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