Waldbüttelbrunn

Heimisches Material und Farben für das neue Rathaus

In einem rund 1,5 Stunden langen Vortrag stellten Julia Dillamar und Elisabeth Seelesch vom Büro archicult GmbH den Gemeinderäten die Innen- und Außengestaltung des neuen Rathauses vor. Viel Licht werden die neuen Arbeitsplätze der Mitarbeiter bekommen, alles ist sehr offen und bürgerfreundlich gestaltet.

Bei den Farben und Formen wird das Thema Wasser aufgenommen, welches durch den Brunnen im Hof vorgegeben ist. Insgesamt 19 Arbeitsplätze sind derzeit geplant, alle mit Hochkantlamellenparkett. Die Laufwege werden aus heimischem Muschelkalk gefertigt und die Sanitär- und Funktionsräume mit gräulichen Fliesen ausgelegt. Dazu kommen passende Lampen. Das Lichtkonzept insgesamt wurde sehr gelobt.

Die Vorschläge zur Gestaltung der Außenfassade mit einem sandfarbenen Putz und Lochblechlamellen als Lichtschutz steht allerdings noch in der Diskussion. Aktuell ahmt die Farbe der Lamellen den heimischen Buntsandstein nach, ob dies so bleibt, muss der Gemeinderat noch entscheiden.

Lob und Anerkennung für die grundsätzliche Optik und das Konzept kam unter anderem von Winfried Körner und Helene Böhm (beide CSU), während Alois Bärmann (CSU) zweifelte, ob die auf den Plänen eingezeichneten Arbeitsplätze ausreichen würden. Bürgermeister Klaus Schmidt (SPD) erwiderte, dass die Plätze genau berechnet seien und man sogar noch Platz für Erweiterungen habe. Die Präsentation wurde den Fraktionen zur Verfügung gestellt und dort sollen die weiteren Schritte beraten werden, während in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen über das Vorgehen endgültig abgestimmt wird.

Dann wird auch entschieden, ob der neue Ratssaal einen runden Ratstisch bekommt oder doch einen klassisch rechteckigen. Platz genug wäre für beide Varianten da, führte Julia Dillamar aus.

So könnte der neue Eingang zum Waldbüttelbrunner Rathaus aussehen. Die Lamellen sind verschiebbar und schaffen so bei Bedarf eine gewisse Privatspähre.
So könnte der neue Eingang zum Waldbüttelbrunner Rathaus aussehen. Die Lamellen sind verschiebbar und schaffen so bei Bedarf eine gewisse Privatspähre. Foto: Archicult/ Julia Dillamar
Der Neubau des Waldbüttelbrunner Rathauses fügt sich harmonisch in die Umgebung ein und nimmt bei der Farbgestaltung heimische Farben auf
Der Neubau des Waldbüttelbrunner Rathauses fügt sich harmonisch in die Umgebung ein und nimmt bei der Farbgestaltung heimische Farben auf Foto: Archicult/ Julia Dillamar

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