BERGTHEIM

Heinz Wittstadt wurde Ehrenbürger der Gemeinde

In Anerkennung der großen Verdienste während seiner Zeit als Bürgermeister hat die Gemeinde Bergtheim Heinz Wittstadt die Ehrenbürgerwürde und den Titel „Altbürgermeister“ verliehen.
Ehrenbürger: Bürgermeister Konrad Schlier verlieh seinem Amtsvorgänger Heinz Wittstadt im Namen der Gemeinde Bergtheim die Ehrenbürgerwürde und den Titel Altbürgermeister. Foto: Irene Konrad

Bürgermeister Konrad Schlier händigte dem 70-Jährigen die Urkunde bei einem Ehrenabend aus und gratulierte im Namen der gesamten Gemeinde zur Würdigung.

„Der Beschluss des Gemeinderats, dich in die Riege der Bergtheimer Ehrenbürger aufzunehmen, fiel einstimmig aus“, erläuterte Bürgermeister Schlier in seiner Laudatio.

Nicht nur die 24-jährige Zeit Wittstadts als Bürgermeister bis zum 30. April 2008 habe tiefe Spuren in der Gemeinde Bergtheim hinterlassen.

Wittstadts taten- und einflussreiches Leben habe sich seit 1972 im Gemeinderat gezeigt und darüber hinaus in vielen Vereinen, in denen er Verantwortung übernommen hatte und teilweise heute noch übernimmt.

Von Jugend auf sei es Wittstadts Ziel gewesen, etwas bewegen zu wollen, so Schlier. „Du besitzt dafür unabdingbare Eigenschaften wie Energie und Zielstrebigkeit, Kompetenz und Kreativität, Überzeugungskraft und langen Atem“, lobte der Bürgermeister seinen Amtsvorgänger.

Wittstadt beweise zeit seines Lebens bürgerschaftliches Engagement. Sein Einsatz zum Wohle aller und sein tatkräftiges Handeln hätten beispielhaft ausgestrahlt und seien aus der Geschichte Bergtheims nicht wegzudenken.

Einige Projekte hob Schlier gesondert hervor. „Eng verbunden mit deinem Namen sind der Bau der Feuerwehrhäuser in Bergtheim und Opferbaum, die Beschaffung von drei Fahrzeugen für die Feuerwehren sowie Sanierungen in der Grundschule, am Bergtheimer Wasserhaus oder – in Kooperation – bei kirchlichen Gebäuden und Sportstätten“.

Vom Würdigung überrascht

Der neue Ehrenbürger und Altbürgermeister zeigte sich von den Würdigungen „maßlos überrascht“ und sagte „ganz herzlich: Danke“.

Dass er als Bürgermeister gestalten und etwas bewegen konnte, habe ihm „richtig Spaß gemacht“. Ohne das Verwaltungspersonal, die Gemeinderäte und engagierte Bürger hätte er jedoch nichts bewegen können.

Deshalb galt Wittstadts Dank allen, die ihn auf seinem Weg unterstützt hatten. „Ich habe viel gelernt von Menschen, mit denen ich zusammen gearbeitet habe“, blickte Wittstadt zurück und nannte als Beispiel seinen Mentor Willi Sauer und seinen Freund Hermann Gerhard, der wie Pfarrer Martin Gedig und Josef Hell ebenfalls Ehrenbürger der Gemeinde Bergtheim ist.

Rat statt Einmischung


„Ich fühle mich lebendig und wohl und will noch lange aktiv bleiben“, beschrieb Wittstadt sein Dasein im Ruhestand. In die örtliche Tagespolitik einmischen wolle er sich nicht, aber Ratsuchenden stehe seine Tür immer offen. Wittstadt sieht die Gemeinde „auf einem guten Weg in der öffentlichen Verantwortung“.

„Weiter so“, empfahl der seinem Amtsnachfolger, den Gemeinderäten und Verwaltungsangestellten, bevor er bei einem festlichen Abendessen in geselliger Runde Erinnerungen und Aktuelles austauschte.

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