UENGERSHAUSEN

Heiße Flugkünste bei kühlem Wetter

Premiere: Technisch und handwerklich perfekt ausgeführt, stellte Johannes Mantsch den Nachbau seines historischen Seglers „Luftikus“ vor.
Premiere: Technisch und handwerklich perfekt ausgeführt, stellte Johannes Mantsch den Nachbau seines historischen Seglers „Luftikus“ vor. Foto: Elmar Tell

(eug) Dauerregen konnten sie gar nicht gebrauchen. Schließlich hatten die Modellflieger des Flugsport-Clubs Würzburg (FSCW) ihren Tag der offenen Türe im Rahmen des Uengershäuser Dorffestes lange vorbereitet. Als sich dann gegen Mittag die Regenwolken verzogen hatten, hielt die Piloten denn auch nichts mehr am Boden. Sie zeigten „heiße“ Flugfiguren bei kühler Witterung.

Viperjet

Michael Reischke vom FSCW, Deutscher Meister 2008 in der Jet-Sportklasse und Achter bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in der Jet-Kunstflugklasse, heizte seinen turbinengetriebenen „Viperjet“ ein ums andere Mal im tiefen Überflug über die Startbahn um anschließend senkrecht bis an die tiefe Wolkenbasis aufzusteigen.

Auch einige Gastflieger aus benachbarten Vereinen nutzten die Gelegenheit. So zeigte Stefan Kuhn vom MFC Retzstadt-Thüngersheim den Nachbau seines „Eurocopters EC 145“, einen turbinengetriebenen Helikopter, der im Original in Pennsylvania fliegt. Sogar der Turbinensound war dem seines großen Bruders zum Verwechseln ähnlich. Mit etwas Abstand war er kaum vom Original zu unterscheiden.

Turbulent wurde es, als Michael Konrad seinen Elektro-Hubschrauber „T-Rex 550“ durch die Luft wirbeln ließ. Nach einem atemberaubenden Aufstieg ließ er das gute Stück im Rückenflug wie einen Stein vom Himmel fallen um ihn kurz vorm Boden sicher abzufangen. So, als wollte er mit dem Rotor den Rasen mähen.

Historischer Nachbau

Technisch und handwerklich perfekt, stellte Johannes Mantsch vom FSCW den Nachbau seines historischen Seglers „Luftikus“ erstmals dem staunenden Publikum vor. Mit einer grazilen Flugperformance rundete er den Auftritt ab, nachdem Michael Reischke den „Luftikus“ mit seinem Schleppmodell, einem Nachbau der „Bölkow 209 Monsun“, in sichere Höhe gebracht hatte.

Fast wie echt: Stefan Kuhn vom MFC Retzstadt-Thüngersheim mit seinem Nachbau eines „Eurocopters EC 145“, einem turbinengetriebenen Helikopter. Sowohl der Flugstil, als auch der Turbinensound waren dem Original zum Verwechseln ähnlich. Mit etwas Abstand war er kaum vom Original zu unterscheiden. Ein paar Details: Rotordurchmesser 180 Zentimeter, 15 Kilogramm, Antrieb Turbine, Rotordrehzahl 1283U/min, Leistung ca. 4 kW, Kraftstoff 3 Liter Kerosin).
Fast wie echt: Stefan Kuhn vom MFC Retzstadt-Thüngersheim mit seinem Nachbau eines „Eurocopters EC 145“, einem turbinengetriebenen Helikopter. Sowohl der Flugstil, als auch der Turbinensound waren dem Original zum Verwechseln ähnlich. Mit etwas Abstand war er kaum vom Original zu unterscheiden. Ein paar Details: Rotordurchmesser 180 Zentimeter, 15 Kilogramm, Antrieb Turbine, Rotordrehzahl 1283U/min, Leistung ca. 4 kW, Kraftstoff 3 Liter Kerosin). Foto: Hans Probst

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