WÜRZBURG

Helfen gegen den Hass

Sie setzen sich Tag für Tag für andere ein und müssen doch selbst um Anerkennung kämpfen. Fünf ehrenamtliche Flüchtlingshelfer sprechen über die Freundschaft zu Fremden und die Ängste von Freunden.
Ein starkes Team, das sich gegenseitig Kraft gibt: (von links) Anne Hasenauer, Laura Siebachmeyer, Jutta Nüdling, Valerie Sandweger und Max von Egidy stehen den rund 100 Flüchtlingen im Technikum am Heuchelhof mit Rat und Tat zur Seite. Foto: Foto: Patty Varasano
Ein Abschied. Wieder einmal. Valerie Sandweger nimmt ihren Schal ab, streicht das Haar aus dem Gesicht. „Es war schrecklich“, sagt die 26-Jährige. Wie letztes Mal. Wie jedes Mal. Die Flüchtlinge hätten geweint. „Man will ja stark sein“, beginnt die Referendarin. Dann bricht sie den Satz ab, setzt sich zu den anderen an den langen Holztisch im Aufenthaltsraum des Technikums. Eigentlich hatte die angehende Lehrerin vor vielen Monaten nur Klamotten in der Notunterkunft am Heuchelhof abgeben wollen, doch sie ist geblieben.
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