AUB

Höheren Zuschuss für Kirchplatz gesichert

Der Baldersheimer Kirchplatz soll im Rahmen der Dorferneuerung neu gestaltet werden. Foto: ALFRED GEHRING

Anlass für die Stadtrats-Sondersitzung war eine Vereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft Baldersheim 3 über die Kostenbeteiligung am Bauvorhaben „Kirchplatz“.

Der Kirchplatz soll im Rahmen der Dorferneuerung neu gestaltet werden. Die Kosten für die Planung und Ausführung der Maßnahme belaufen sich auf geschätzte 549 000 Euro, wie Bürgermeister Robert Melber dem Stadtrat darlegte.

Da sich der Fördersatz für die Zuschüsse der Dorferneuerung im neuen Jahr vermindern wird, war es für die Stadt Aub wichtig, noch im alten Jahr eine entsprechende Vereinbarung zu treffen und sich so einen letztlich um rund 16 400 Euro höheren Zuschuss zu sichern. Einstimmig stimmte folglich der Stadtrat auch der vorgeschlagenen Kostenbeteiligung mit der Teilnehmergemeinschaft zu.

Die Eigentümerin eines Gartengrundstückes westlich der Stadtmauer möchte in ihrem Garten ein kleines Gartenhaus errichten. Der direkt an die Stadtmauer angrenzende Garten liegt im Ensembleschutzbereich. Aktuell stehen dort einige Kinderspielgeräte, ein kleines Spielhaus für Kinder sowie ein bisher nicht verputzte Schuppen aus Hohlblockmauerwerk. Wie Bürgermeister Robert Melber berichtete, war der Städtebauplaner vor Ort.

Er empfahl dem Stadtrat, dem Antrag nicht zuzustimmen, da das Gartenhaus unmittelbar vor der Stadtmauer stehen soll. Die Situation dort bezeichnete er schon heute als Missstand. Er schlägt stattdessen vor, mit der Eigentümerin Kontakt aufzunehmen um die aktuelle Situation zu verbessern und möglicherweise mit Mitteln des kommunalen Förderprogramms gerade auch hinsichtlich eines bestehenden Schuppens zu bereinigen.

Kein Problem sah der Gemeinderat dagegen darin, einem Antragsteller zu genehmigen, die Dacheindeckung eines bestehenden Schuppens an der Mangsteige in der Altstadt zu erneuern. Die schadhafte bestehende Blecheindeckung soll gegen eine neue, ziegelrote Blechdeckung ausgetauscht werden. Der Schuppen ist von öffentlichem Raum nicht einsehbar.

Für künftige Sanierungsberatungen im Sinne der Städtebauförderung beschloss der Stadtrat für die Haushaltspläne der Jahre 2018 bis 2020 Gelder bereitzustellen, hier einen Betrag von jährlich 20 000 Euro. Mit diesen Geldern werden Sanierungsberatungen künftiger Investoren im Fördergebiet bezuschusst.

Ebenso stimmte der Stadtrat zu, für die Haushaltsjahre 2018 bis 2020 auch jeweils einen Betrag von 30 000 Euro für das kommunale Förderprogramm, mit dem die Stadt Aub private Baumaßnahmen im Sinne der Städtebauförderung bezuschusst, zu.

Bürgermeister Robert Melber informierte den Stadtrat darüber, dass entlang der Stadtmauer am Judengedenkstein der Bewuchs vollständig entfernt wurde. Die Fläche wird zusätzlich mit einem Waldmulchgerät überarbeitet, um neue Wurzelaustriebe zu verhindern, anschließend wird Mutterboden aufgebracht. Die Stadtmauer soll an dieser Stelle künftig von Bewuchs freigehalten werden. Ob wieder neue Pflanzungen erfolgen, muss noch mit der Städtebauplanung abgestimmt werden.

Ratsmitglied Manfred Neeser erinnerte an Anregungen aus der Bürgerversammlung, am Alten Berg Totholz zu entfernen. Laut Bürgermeister Robert Melber wird das eine Maßnahme für die Winterszeit sein.

Roman Menth gab bekannt, dass der Förderverein Spitalmuseum auch in diesem Jahr wie in den Vorjahren einen Zuschuss von 1500 Euro zu den laufenden Betriebskosten des Spitalmuseums gibt.

Michael Neckermann fragte, ob im Wald nahe der Reichelsburg eine Baumaßnahme geplant sei. Dort sei ein Areal mit Trassierband abgesteckt. Der Bürgermeister konnte dazu keine Angaben machen, will sich aber informieren.

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