Würzburg

Hoher Besuch beim Main-Franken-Kreis

Georg Götz, Gregorios III. und Theresia Götz (von links). Foto:  Götz

Es war ein besonderes Ereignis und vom Vorsitzenden des Main-Franken-Kreises (MFK) Georg Götz dankend aufgenommen. So war es Wunsch, dass der hohe Gast, der griechisch-katholische Patriarch em. Gregorios III., geboren unter dem Namen Lutfi Laham, dem Würzburger Bischof begegnet, die Beisetzungsstätte von Bischof em. Paul Werner Scheele besucht und einen Gottesdienst im Ostritus hält. Anlass seines Besuches waren 60 Jahre Freundschaft mit Deutschland. 

Der Gottesdienst in der Neumünsterkirche war somit auch eine Bereicherung für die Besucher, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Gregorios III. erklärte in seiner Ansprache in einwandfreiem Deutsch, dass im vom Krieg zerstörten Syrien einige Lücken geschlossen werden konnten, es aber noch vieles gibt, um den Menschen zu helfen. Selbst baue er zurzeit mit Spendenmitteln ein großes Krankenhaus, das fast vollendet ist, doch es sei noch große finanzielle Hilfe notwendig. Doch sei er zuversichtlich und er vertraue auf Gottes Hilfe. 

Vor 54 Jahren in Syrien kennen gelernt

 Nach diesem Gottesdienst hatten die Besucher im Dompfarrheim die Möglichkeit, dem Gast persönlich zu begegnen und mit ihm zu sprechen. Extra wegen seines langjährigen Freundes Georg Götz sei Gregorios III. nach Würzburg gekommen. 54 Jahre sei es her, dass er damals in Maaloula (Syrien) Georg Götz kennen lernte und diese langjährige Verbindung habe sich zu einer großen Freundschaft entwickelt. Aus dieser Verbindung habe sich die eine große Hilfe für Christen und mit den enormen Spenden und Sachgütern konnten viele davon profitieren, so Laham in seinen Ausführungen. „Ich danke dir, mein lieber Freund Georg, und überreiche dir für die vielfältige Unterstützung und die Organisation vieler Begegnungen und Besuche in Jerusalem, das Patriarchen-Kreuz in Gold“, sagte er. Das Kreuz zeigt auf der einen Seite die Geburtsbasilika in Bethlehem und auf der Gegenseite die Grabes- beziehungsweise Auferstehungskirche in Jerusalem.

Der Abschluss bildete ein Besuch beim Würzburger Bischof Franz Jung. Hier wurden in angenehmer Atmosphäre kirchliche wie auch persönliche Dinge besprochen. Ebenso blieb das Thema der Ostkirche nicht unerwähnt und der Patriarch hoffe, dass in Würzburg nach deren Auflösung wieder eine Lösung gefunden werden möchte. 

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