WÜRZBURG

Hospizhelfer: Sterbende und Trauernde begleiten

Frohe Gesichter nach dem Aussendungsgottesdienst der neuen Hospizhelferinnen im Malteser Stadtverband Würzburg. Foto: Christina Gold/Malteser

Seit 1991 bilden die Malteser interessierte und engagierte Menschen zu Hospizhelfern aus, die dann gut vorbereitet, ehrenamtlich und kostenlos Schwerstkranke und Sterbende sowie Trauernde begleiten. Das geht aus einer Pressemitteilung der Malteser hervor.

Diese Ausbildung haben nun acht Hospizhelferinnen und ein Hospizhelfer aus der Stadt und dem Landkreis Würzburg beendet und wurden in einem feierlichen Gottesdienst in der Kapelle des Bildungshauses Benediktushöhe in Retzbach von den Maltesern ausgesendet. „Sie müssen aushalten können, dass Menschen unterschiedliche Wege gehen am Ende ihres Lebens“, betonte der Stadtseelsorger der Malteser Würzburg, Bernhard Stühler, in seiner Predigt.

Aber dass diese Menschen mit einem Hospizhelfer an ihrer Seite diesen Weg gehen können, ist ein Segen, so Stühler. Und während der langen Vorbereitung hätten sie das Handwerkszeug für eben diese wertschätzende und einfühlsame Begegnung mit Sterbenden und Trauernden bekommen. Die Ausbildung, die Gabriele Knaup und Marlene Dorsch geleitet haben, umfasste 15 Abendveranstaltungen und vier Wochenend-Seminaren mit Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Sterbephasen oder wertschätzende Gesprächsführung sind dabei genauso Thema wie zum Beispiel Sterberituale in verschiedenen Religionen.

Wer sich auch von diesem Dienst angesprochen fühlt, kann sich bereits jetzt schon für den nächsten Kurs anmelden, der im September in Würzburg beginnt.

Weitere Informationen gibt es bei der Malteser Hospizkoordinatorin Gabriele Knaup in Würzburg. Tel. (09 31) 4 50 52 27 oder per E-Mail gabriele.knaup@malteser.org sowie im Internet unter www.malteser-hospizarbeit-unterfranken.de

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