WÜRZBURG

Hotelturm: Gefahr durch Bauschäden

Oberbürgermeister Georg Rosenthal beschäftigt sich mit dem Schicksal des Hotelturms. Wie Rathaussprecher Christian Weiß bestätigt, trifft sich der OB in den nächsten Tagen mit Anwälten einer international tätigen Kanzelei, die die „Würzburg Estate S. A.“ vertritt.

Hotelturm       -  26. November 2007.
26. November 2007. Foto: Norbert Schwarzott
Diese hatte Turm und Siemensgebäude nach der Pleite der Eurogruppe gekauft und ist die Tochter der „Montague Goldsmith AG“ mit Sitz in London und Zürich.

Seit dem Kauf im Jahr 2006 ist es dem Besitzer nicht gelungen einen Betreiber für das im Turm geplante Hotel zu finden.

Unter anderem soll der fehlende zweite Aufzug im Gebäude ein Mangel sein, der große internationale Hotelketten abschreckt.

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Eine andere Nutzung des Gebäudes erscheint schon aus baulichen Gründen nicht sinnvoll:

Die Fensterlose Fassade macht eine Umgestaltung in Wohnungen schwierig und für Büros passen weder die Fläche noch die Höhe der 17 Stockwerke. 

Vor gut einem Jahr wurde bekannt, dass die „Würzburg Estate S.A. den Turm wieder verkaufen möchte. 10,2 Millionen Euro hatte sie für Turm und Nebengebäude gezahlt.

Probleme könnte auf Dauer der Zustand des Rohbaus machen. Fachleute, die die Baustelle kennen, meinen, dass dieser durch Regen und Frost beschädigt wird.

Mittlerweile erlebt der an der Seite offene Rohbau seinen vierten Winter ohne Dach.

Nach Auskunft der Experten besteht dadurch die Gefahr, dass die Halterungen der Glas-Fassade rosten könnten. Drohen Teil der insgesamt 7000 Quadratmeter großen Glasfläche auf die Schweinfurter Straße zu fallen?

Stadtbaurat Christian Baumgart versichert, dass der Rohbau in der Schweinfurter Straße regelmäßig vom Bauaufsichtsamt kontrolliert wird.

„Es gibt keine Bauschäden, die die öffentliche Sicherheit gefährden würden.“ Die Stadt hofft nach wie vor, dass sich ein Betreiber für ein Hotel im Turm findet und das 58-Meter-Haus fertig gebaut wird.

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