Hubland

IHK: Straba-Linie 6 soll schnell umgesetzt werden

Noch immer läuft das Planfeststellungsverfahren für die Straßenbahn-Line 6 zum Hubland. Die IHK Würzburg-Schweinfurt fordert jetzt eine zügige Umsetzung der Planungen.
Die neue Linie 6 am Wittelsbacher Platz. Screenshot aus einem WVV-Animationsfilm aus dem Jahr 2011. Foto: Screenshot MP

Es wird weiter gearbeitet an der Linie 6 zum Hubland. Nachdem, wie berichtet, Ende vergangenen Jahres die Planfeststellungsunterlagen erneut öffentlich ausgelegt worden waren, läuft nun die Bearbeitung der Einwände. Dies bestätigt Johannes Hardenacke, Sprecher der Regierung von Unterfranken am Peterplatz, auf Anfrage.  "Im Zuge der letzten Auslegung sind 57 Einwendungen eingegangen, die wir Ende Januar zur Stellungnahme an die WSB gegeben haben", so Hardenacke.

Diese Einwendungen und Stellungnahmen müssten im weiteren Verfahrensablauf und bei der Beschlussbearbeitung berücksichtigt werden, so Hardenacke weiter. Ansonsten habe sich an dem im Oktober vergangenen Jahres verkündeten Zeitplan nichts geändert. Im Herbst hatte Regierungspräsident Eugen Ehmann bei einem Pressegespräch gesagt, er rechne, " auch wenn alles optimal verläuft", nicht vor dem Ende des ersten Halbjahres 2020 mit einem Planfeststellungsbeschluss. Notwendig geworden war die erneute Auslegung unter anderem wegen neuer schalltechnischer Untersuchungen und einer Fortschreibung der Verkehrsprognose über das Jahr 2025 hinaus.

Linie 6 als wichtiger Beitrag zur Mobilitätswende

Im Jahr 2012 sei mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen worden, nun sei die Zeit reif, mit der Umsetzung zügig zu beginnen, heißt es in einer Pressemitteilung der IHK Würzburg-Schweinfurt: "Eine bedarfsgerechte ÖPNV-Anbindung des Hublands, insbesondere des neu entstehenden Stadtteils Hubland Nord und der dort ansässigen Unternehmen, ist elementarer Bestandteil einer positiven Entwicklung", sagt Klaus D. Mapara, Präsident der IHK Würzburg-Schweinfurt laut Mitteilung.

"Ein attraktives ÖPNV-Angebot wird immer mehr zu einem wichtigen Entscheidungskriterium im überregionalen Wettbewerb um Fachkräfte", so der IHK-Präsident weiter. Auch wäre die Linie 6 ein wichtiger Beitrag zur Mobilitätswende in Würzburg und – mit dem neu entstehenden Park-and-Ride-Parkplatz – für das Umland. Das Vorhaben verbessere die Erreichbarkeit der Würzburger Innenstadt, wovon auch das dort ansässige Gewerbe profitiere, ist sich Mapara sicher.

Allerdings beginne erst nach dem Planfeststellungsbeschluss die Arbeit an der eigentlichen Umsetzung: "Die Finanzierung des Projektes muss gesichert werden, und auch der Bau selbst wird Jahre dauern. Hilfreich sind dabei sicherlich die derzeit attraktiven Förderungsmöglichkeiten. Diese Gelegenheit sollte unbedingt genutzt werden", so Mapara. Die IHK und die regional ansässige Wirtschaft bieten bei der Umsetzung der Straßenbahnpläne ihre Unterstützung an.

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