Rottendorf

In der Würzburger Straße sind nur wenige Raser unterwegs

Die farblich abgehobenen Querbänder helfen, den Verkehr abzubremsen. Foto: Christian Ammon

Vor gut 20 Jahren wurde die Würzburger Straße in Rottendorf ausgebaut. Nun zeigen sich deutliche Schäden an den mit Betonpflaster belegten Querbändern.

Sie weisen durch den Verkehr Senkungen und Verschiebungen auf. Die Randbereiche zwischen Asphalt und Rinne sind ausgebrochen. Obwohl hier nur eine Geschwindigkeit von 30 Kilometern erlaubt ist, sind Lärm und ein unangenehmes Fahrverhalten die Folge. Das Pflaster soll nun durch farblich angepassten Asphalt ersetzt werden. Im westlichen Teil wurde dies bereits vor einigen Jahren ausgeführt. Nun ist der östliche Abschnitt an der Reihe.

Mit geschätzten Kosten von 115 000 Euro sind die Arbeiten allerdings nicht ganz billig.

Geschwindigkeitsmessungen der Polizei und der Gemeinde auf der gut einzusehenden Straße haben jedoch gezeigt, dass die Querbänder ihre Funktion als optische Bremsen hervorragend erfüllen: Geschwindigkeiten über 55 km/h hat die Gemeinde im Monat Juli nur 18 Mal festgestellt, die Polizei bei zehn etwa dreistündigen Messungen nur Zweimal. Diese Fahrer erhalten Anzeigen. Als Ordnungswidrigkeit einzustufen sind dagegen Geschwindigkeiten zwischen 35 und 55 Stundenkilometern. Die Gemeinde hat diese 4300 Mal gemessen, die Polizei 73 Mal. Das entspricht nur etwa 19 Prozent der Fahrbewegungen.

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