Würzburg

In diesem Jahr 13 Ausländer abgeschoben

Die Abschiebung eines jungen Tschtschenen aus Würzburg konnten Freunde verhindern. 13 andere Ausländer mussten die Stadt aber verlassen.
Die geplante Abschiebung eines 17-jährigen  aus Würzburg konnten Freunde und Nachbarn in letzter Sekunde verhindern.  Foto: Angelika Kleinhenz
Die geplante Abschiebung eines 17-jährigen  aus Würzburg konnten Freunde und Nachbarn in letzter Sekunde verhindern.  Foto: Angelika Kleinhenz

Aus Würzburg wurden im laufenden Jahr nach Angaben der Stadtverwaltung 13 Personen abgeschoben. Das ergab eine Anfrage der Ratsmitglieder Antonino Pecoraro und Michael Gerr von den Grünen.

Demnach schob die städtische Ausländerbehörde acht Personen ab, von denen sieben nach Straftaten inhaftiert gewesen seien: zwei Rumänen, ein Litauer, zwei Polen, ein Bulgare, ein Kolumbianer, dazu ein anerkannter Asylsuchender aus Syrien, der in die Niederlande abgeschoben wurde.

Die Zentrale Ausländerbehörde in Schweinfurt, zuständig für abgelehnte Asylsuchende, schob zwei Georgier, einen Weißrussen, zwei Ukrainer und einen Afghanen ab. Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen seien nicht darunter gewesen.

Anfang November hatte die Zentrale Ausländerbehörde versucht, einen querschnittsgelähmten Jungen und seine Familie aus Würzburg nach Tschetschenien abzuschieben. Freunde und Nachbarn verhinderten das.

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