Würzburg

Integrationsexperten aus eigener Erfahrung

Deutsche Verhaltensweisen sind nicht immer leicht zu entschlüsseln. Um Missverständnisse zu verhindern, helfen Geflüchtete und erklären wann nein, nein heißt.
Helfen bei der Integration junger Leute mit Migrationshintergrund in Kita, Schule und Jugendarbeit (vorn von links): Osama Albernawi, Maeva Nguimfo, Mohammed Karssli, (hinten von lins), Kawa Essa, Basel Asideh und Mohamed Dweidari. Foto: Pat Christ
Der Freund ihres Bekannten hatte sie bei der zufälligen Begegnung auf der Straße nicht auf die Wange geküsst. Sondern nur die Hand gereicht. Maeva Nguimfo verstand das nicht: "Bei uns im Kamerun hätte man in diesem Fall Küsse getauscht." Nguimfo interpretierte die Sache so, dass der fremde Mann etwas gegen sie als Ausländerin hatte. Aber woher hätte die 23-Jährige, die heute in Würzburg BWL studiert, wissen sollen, dass man sich in Deutschland anders begrüßt als in ihrer Heimat.Ihre persönlichen Erfahrungen machen Maeva Nguimfo zu einer "Expertin" in Sachen Migration und Integration.
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