WÜRZBURG

Interview: Wie sicher sind abgeschobene Asylbewerber?

Zwischen Mauern und Stacheldraht lebt und arbeitet Mirco Günther im afghanischen Kabul – dort, wo abgelehnte Asylbewerber aus Deutschland wieder landen. Was sie erwartet.
Zu Fuß durch Kabul, die Hauptstadt Afghanistans, laufen? Das würde Mirco Günther heute nicht mehr ohne weiteres tun. Seit dem Ende der Nato-ISAF-Mission 2014 hat sich die Sicherheitslage verschlechtert, sagt der Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kabul. Die Stadt wird von Anschlägen erschüttert. Alle paar Tage explodiert eine Bombe. Günther fährt mittlerweile einen gepanzerten Wagen. Die SPD-nahe Stiftung engagiert sich in dem Land seit 16 Jahren für die Nachwuchsförderung in Politik und Gesellschaft, für afghanische Gewerkschaften und lokale Friedensprojekte. Mirco Günther berichtet, wie ...
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