Ippesheim

Investition in die Abwasseranlagen

Das alte Pfarrhaus soll mit einem Anbau zum Dorfgemeinschaftshaus für Herrnberchtheim werden. Bevor der Anbau errichtet werden kann, soll das Melanchthon-Heim angerissen werden. Das alte Pfarrhaus soll so hergerichtet werden, dass vor den Maßnahmen Räume für die Dorfgemeinschaft zur Verfügung stehen.
Das alte Pfarrhaus soll mit einem Anbau zum Dorfgemeinschaftshaus für Herrnberchtheim werden. Bevor der Anbau errichtet werden kann, soll das Melanchthon-Heim angerissen werden. Das alte Pfarrhaus soll so hergerichtet werden, dass vor den Maßnahmen Räume für die Dorfgemeinschaft zur Verfügung stehen. Foto: Gerhard Krämer

"Wir müssen mit einem Rückgang der Einnahmen rechnen", verdeutlichte Ippesheims Bürgermeister Karl Schmidt bei der Vorberatung des Haushalts im Gemeinderat. Die Corona-Krise wird auch für die Gemeinde nicht ohne finanzielle Auswirkungen bleiben.

Die Kläranlage Ippesheim (460 000 Euro), die Fremdwassersanierungen in Herrnberchtheim und Bullenheim (200 000 Euro) oder die Mischwasserbehandlung in Ippesheim (1 070 000 Euro) sind in der Investitionsplanung enthalten. Für die Kanäle in der Ortsdurchfahrt Bullenheim sind 370 000 Euro, für die Wasserleitung sind 105 000 Euro vorgesehen. Bürgermeister Karl Schmidt informierte, dass das Staatliche Straßenbauamt heuer wohl nur die Planung mache. Vielleicht fehle das nötige Geld dazu, meinte Schmidt. Zudem werde zwischen Ippesheim und Bullenheim nur die Straßendecke erneuert. Schwierige Grundstücksverhandlungen seien wohl der Grund. "Wir machen Kanal und Wasser", versicherte Schmidt.

Im Kindergarten soll ein neuer Boden über den alten verlegt werden. Gemeinderat Jörg Müller wies auch auf eine mögliche Erneuerung der alten Fenster hin. Diese werde man sich anschauen, versicherte Schmidt, allerdings werde man sich erst einmal dem Boden widmen. In diesem Zusammenhang dankte Bürgermeister Schmidt dem Kindergarten-Team, das in diesen Zeiten jetzt alten Urlaub nehme und Überstunden abfeiere. "Eine schöne Geste!"

100000 Euro für  Gemeinschaftshaus

Für das neue Dorfgemeinschaftshaus in Herrnberchtheim, das aus dem früheren Pfarrhaus entstehen soll, sind für dieses Jahr schon einmal 100 000 Euro eingestellt. Schmidt informierte, dass man das bisherige Amtszimmer im alten Pfarrhaus belassen wolle. Der Raum solle dem Bürgermeister und dem Pfarrer zur Verfügung stehen solle. Die Tür zur Registratur solle verschlossen werden. Die Wand zwischen Registratur und Wohnzimmer werde herausgenommen. So entstehe ein Saal mit einer Fläche von etwa 42 Quadratmetern. Die beiden Küchenräume sollen bestehen bleiben. Das bestehende WC soll zur Damentoilette werden, der Hauswirtschaftsraum soll zum Herren-WC umgebaut werden.

Im ersten Obergeschoss soll die Landjugend ihr Domizil bekommen. Neben zwei Toiletten wäre auc auch ein Raum mit einer kleinen Küche möglich. Die Kinderzimmer in diesem Geschoss könnten zu Gruppenräumen umfunktioniert werden, die weiteren Räume stünden der Feuerwehr oder anderen Vereinen zur Verfügung.

Das bestehende Pfarrhaus soll in diesem Jahr so hergerichtet werden, dass ein Haus für die Dorfgemeinschaft vorhanden ist, bevor das Melanchthon-Heim abgerissen wird. Der Abriss wäre als eigenständige Maßnahme förderfähig, informierte Schmidt.

Dann könne mit dem geplanten Anbau begonnen werden. Die Räumlichkeiten sollen so konzipiert werden, dass sie für den Schützenverein nutzbar sind. Für das Gebäude sei eine normale Haushaltsküche ausreichend. Allerdings soll alles vorbereitet sein, dass später auch eine Nutzung für eine Gastronomie möglich ist.

Erstmal keine Anleinpflicht

Weitere Themen in der Ratssitzung waren freilaufende Hunde. Von einer Anleinpflicht will man vorerst absehen. Gemeinderat Helmut Schießl schlug vor, an die Hundehalter ein Faltblatt, wie es die Gemeinde Ergersheim herausgegeben hat, zu verschicken.

Bei den Projekten, die über das Regionalbudget der Kommunalen Allianz A7 Franken West verwirklicht werden können, will der Weinbauverein Bullenheim einen Freisitz beim Weinparadiesstein errichten, die Kirchengemeinde Bullenheim möchte einen Pavillon für die Jugend anschaffen und die Evangelische Landjugend will ein Festzelt und einen Grill haben. Bürgermeister Schmidt informierte, dass manche Hinweisschilder auf die Weinparadiesscheune verblichen seien. Diese sollen erneuert werden.

Mit Abstand voneinander tagte der Ippesheimer Gemeinderat.
Mit Abstand voneinander tagte der Ippesheimer Gemeinderat. Foto: Gerhard Krämer

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