Würzburg

JU Würzburg-Land lud zur „Jagd in Theorie und Praxis“

Bedankten sich bei Marc Zenner (3. von links) für den Vortrag „Jagd in Theorie und Praxis“ (von links): Johannes Konrad, Julian Heim, Susanne John, Daniel Nagl und Thomas Eberth.
Bedankten sich bei Marc Zenner (3. von links) für den Vortrag „Jagd in Theorie und Praxis“ (von links): Johannes Konrad, Julian Heim, Susanne John, Daniel Nagl und Thomas Eberth. Foto: Matthias Demel

Passend zur aktuellen Diskussion "Wald vor Wild" lud der Kreisverband der Jungen Union Würzburg-Land zum Vortrag "Jagd in Theorie und Praxis" ein. Auf der Schießanlage des Sportschützenvereins Kürnach referierte der Jäger und Kreisrat Marc Zenner.

Im Vortag gab Zenner umfassende Einblicke in das komplexe Gebiet des Jagdwesens, heißt es in einer Pressemitteilung. Schwerpunktmäßig ging Zenner in seinem Vortrag auf die Diskussion um den Einzug des Wolfes ein, die seines Erachtens einer Versachlichung bedarf. Ziel sollte es seiner Ansicht nach sein, den Wolf in den betroffenen Gebieten in Ostdeutschland einzuhegen. In Unterfranken hingegen spiele der Wolf derzeit keine Rolle.

Mit Vehemenz wehrte sich der Referent gegen die pauschale Aussage "Wald vor Wild", wie sie der Vorsitzende der Bayerischen Grünen Hartmann vorgebracht hat. Zenner sehe dadurch den Jäger als bloßen Schädlingsbekämpfer verunglimpft. Außerdem würde eine Erhöhung des Jagddruckes nicht automatisch den Verbiss reduzieren. Nur eine gemeinsame Anstrengung von Jagd, Forst und Landwirtschaft kann angesichts des Klimawandels bei den heimischen Wäldern einen naturnahen Umbau der Wälder gewährleisten. Insbesondere aber müsse die Diskussion geführt werden, welche Funktionen der Wald zukünftig erfüllen soll.

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