Würzburg/Halle

Josef Schuster: Justiz ermutigt antisemitische Straftäter

Nicht überall in Deutschland ist Polizeischutz für Synagogen Standard. Josef Schuster will das nicht hinnehmen. Auch an der Justiz übt der Zentralratspräsident Kritik. Ein Exklusiv-Interview.
Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, besuchte am Donnerstag die Synagoge in Halle, der der antisemitische Anschlag am Mittwoch galt. Foto: Ronny Hartmann, afp
Josef Schuster feiert gerade mit seiner Familie das jüdische Versöhnungsfest Jom Kippur, als er am Mittwoch vom antisemitischen Angriff auf die Synagoge in Halle erfährt. Er hält sich an das Arbeitsverbot am höchsten jüdischen Feiertag. Erst am Abend, nach Sonnenuntergang, gibt er erste Erklärungen ab. Auch am Tag danach ist der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland ein gefragter Gesprächspartner.  Am späten Vormittag besucht er den Tatort zusammen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff.  Am Nachmittag folgen weitere ...
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