WÜRZBURG

Josef Schuster: „Wegschauen geht gar nicht“

Erinnerungskultur 80 Jahre nach dem Novemberpogrom war das Thema bei der Gedenkveranstaltung im jüdischen Gemeindezentrum in Würzburg. Welchen Stellenwert hat sie heute?
Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, (von links) lud zur Podiumsdiskussion über Erinnerungskultur 80 Jahre nach der Reichspogromnacht. Foto: Foto: Thomas Obermeier
Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, nannte sie zuerst nur „eine Partei“, bezeichnete sie als „rechtspopulistisch, teils rechtsextrem“, die eine Wende in der Erinnerungskultur um 180 Grad fordere. Jeder im großen Saal des Jüdischen Gemeindezentrums „Shalom Europa“ in Würzburg wusste wohl ohnehin, wer gemeint war. Die AfD war unter anderem Gesprächsstoff am Donnerstagabend bei der Veranstaltung anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Novemberpogroms 1938. Bei Schuster hätten die Alarmglocken geschrillt, als AfD-Politiker Bernd Höcke 2017 ...
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