WÜRZBURG

Kein Schorschi, keine Kunst

(how/scht) So sehr sich das mancher auch gewünscht hätte und Würzburg damit in die Flocke-Liga aufgestiegen wäre: Im Tierheim gibt es keinen Eisbären „Schorschi“.

Die erste, die auf den Aprilscherz reinfiel, war Tierpflegerin Rebecca. „Wo ist der Eisbär?“, fragte sie bei Dienstbeginn ihre Kollegen – und sorgte für genauso viel Heiterkeit wie die zahlreichen Tierfreunde, die sogar bei der Ehrenvorsitzenden Elisabeth Haasmann daheim anriefen, um sich nach Schorschi zu erkundigen. Ab 14 Uhr standen über 30 Schorschi-Fans mit Kind, Kegel und Kamera vor der Tierheim-Tür. Als sie erfuhren, dass man ihnen einen Eisbären aufgebunden hat, lachten sie – und besuchten halt Hunde, Katzen und Hamster. Und natürlich Riesen-Schnecke „Gerry“, die wirklich neue Besitzer sucht.

Eine Verschönerungskur des Forum-Hauses auf dem Marktplatz durch Daniel Buren hätte auch vielen gefallen. Es war zum angekündigten Arbeitsbeginn des Künstlers zwar kein Neugieriger erschienen. Aber geglaubt haben einige den Aprilscherz doch. Die Idee dazu lieferte mit Achim („Akimo“) Schollenberger ein Künstler, der ab diesem Donnerstag im Kloster Bronnbach im Rahmen der Ausstellung „Requiem“ sein Werk „Wie viele Worte sind in einem Tintenfass?“ zeigt.

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