WÜRZBURG

Keine Locken mehr für „nei die Kirch“

Gewohnheiten im Wandel: Für Friseure war der Samstag früher der arbeitsreichste Tag der Woche. Davon kann heute keine Rede mehr sein - aus verschiedenen Gründen.
Die Trends verändern sich: Sandra Hartbauer vom Friseursalon Birgit Hartbauer bei der Arbeit in Würzburg-Rottenbauer. Foto: Foto: Thomas Obermeier
Dass der Samstag der härteste Tag der Woche ist für die Friseure – das meint man. Es stimmt aber nicht. Es stimmt jedenfalls nicht mehr. Dafür verantwortlich ist einerseits der Umstand, dass auch die Landbevölkerung nicht mehr so oft „nei die Kirch“ geht wie früher. Außerdem das Aufkommen der Fönfrisur. Und nicht zuletzt die Krankheit Aids. Wieso diese drei Faktoren aus dem früher so immens arbeitsreichen Friseur-Samstag mittlerweile einen ganz normalen Arbeitstag gemacht haben, erzählen die Obermeisterin der Würzburger Friseur-Innung, Birgit Hartbauer, und Friseurmeisterin Ursula Reuss aus ...
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