GIEBELSTADT

Kernwegenetz für Traktoren, Radler und Wanderer entwickelt

Die Zeiten, als ein kleiner Bulldog mit schmalen Reifen über einen Wald- und Wiesenweg fuhr, sind längst vorbei. Heute sind die meisten Bauern mit schweren, überbreiten Schleppern und mächtigen Maschinen unterwegs. Dazu kommen Radfahrer, Wanderer und immer mehr Autofahrer, die sich einen Schleichweg suchen.
Das Kernwegenetz für den Fränkischen Süden hat viele Väter: (von links auf dem Traktor) Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib, Landrat Eberhard Nuß, BBV-Bezirkspräsident, ALE-Mitarbeiter Raimund Fischer, Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder und ... Foto: Foto: THOMAS FRITZ
Ziel ist es, ein leistungsfähiges Kernwegenetz für die Land- und Forstwirtschaft zu schaffen, das auch Radfahrern und Wanderern zur Verfügung steht. Bei einer Pressekonferenz in Giebelstadt stellte Ministerialrat Wolfgang Ewald aus dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten dar, wie sehr sich die Anforderungen an Wegenetze geändert haben. Schneller, breiter und schwerer sind die Schlepper geworden. So lag die Achslast bei einem Traktor 1960 noch bei drei Tonnen, heute sind es 11,5 Tonnen. Vor allem in Zuckeranbaugebieten, wie im Ochsenfurter Gau, werde deutlich, dass sich ...
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