WÜRZBURG

Kicken statt pauken, helfen statt hören

Raus aus dem Hörsaal, was Sinnvolles tun: Drei Wochen lang engagieren sich Erstsemester in Flüchtlingseinrichtungen in der Region. Statt Theorie gibt's pädagogische Praxis.
Beim Fußball ist die Herkunft unwichtig: Student Thomas Gömmel (Mitte) kickt regelmäßig mit Flüchtlingen, die im Würzburger Technikum leben. Foto: Foto: Thomas Obermeier
Langsam kämpft sich die Sonne durch den Nebel. Der Reif glitzert auf der Wiese. Es ist ein kalter Wintermorgen. Doch das scheint die etwa 20 jungen Männer auf dem Sportplatz am Heuchelhof nicht zu stören. Die Sohlen der Turnschuhe quietschen über die nasse Tartanfläche. „Hier!“ Laut hallt der Schrei über den Fußballplatz. Auch die anderen fordern lautstark nach dem Ball – mal in Arabisch, mal auf Deutsch. Die Sprache ist nicht wichtig, denn sie verstehen sich auch ohne Worte. Die jungen Männer sind Flüchtlinge, viele von ihnen leben schon seit Monaten im Würzburger Technikum. Das ...
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