WÜRZBURG

Kinder im Rundflug über Würzburg

Das Cockpit zum Greifen nahe: Flugsport-Club-Vorstand Heinz Gräf (links, mit Projektleiterin Senja Töpfer) steuerte eigenhändig eine der Maschinen, mit denen die Kinder der städtischen Sportferienfreizeit einen Rundflug über Würzburg machten.
Das Cockpit zum Greifen nahe: Flugsport-Club-Vorstand Heinz Gräf (links, mit Projektleiterin Senja Töpfer) steuerte eigenhändig eine der Maschinen, mit denen die Kinder der städtischen Sportferienfreizeit einen Rundflug über Würzburg machten. Foto: David Schmidt

„Das Fliegen ist das absolute Highlight. Die Kleinen drehen total am Rad und sind voll begeistert,“ freut sich Projektleiterin Senja Töpfer vom Fachbereich Sport der Stadt. Die inzwischen beendete Sportferienfreizeit am Sanderrasen bot Kindern an zwei Tagen die Gelegenheit, Würzburg aus der Luft zu sehen. Sechs Piloten und drei Motorflieger des Flugplatzes Schenkenturm waren fast rund um die Uhr im Einsatz.

An den beiden Tagen beförderten die Piloten 250 Passagiere. Die Maschinen starteten kurz nacheinander und flogen wie an einer Perlenkette durch die Luft. Eine Runde dauerte acht bis zwölf Minuten, die Flugzeuge legten dabei jeweils rund 50 Kilometer zurück. Der Spaß kostete jeweils nur 3,50 Euro. „Die Ausgaben liegen deutlich über dem, was verlangt wird“, macht Leopold Buschmann, zweiter Vorstand des Flugsport-Clubs, deutlich. Die Verluste tragen der Verein und die Stadt.

Fürs Fliegen begeistern

„Wir machen das seit über 20 Jahren, vor allem für diejenigen, die in den Ferien zu Hause bleiben müssen“, erklärt Vorstand Heinz Gräf. Natürlich ist für den Verein auch ein Stück weit Eigennutz dabei: „Wir wollen junge Leute fürs Fliegen begeistern. Ein paar, die in den letzten Jahren bei der Freizeit dabei waren, sind jetzt noch im Verein tätig.“

Senja Töpfer, die die Sportferienfreizeit zum ersten Mal leitet, ist nicht nur von der Begeisterung der Kinder, was das Fliegen angeht, angetan. Auch insgesamt ist die 27-Jährige mit dem Verlauf rundum zufrieden: „Ich wusste ja nicht so recht, was auf mich zukommt. Aber ich bin total begeistert.“ Die Zahlen sprechen für sich: Während der vierwöchigen Freizeit tummelten sich insgesamt 3492 Kinder am Sanderrasen, im vergangenen Jahr waren es noch 40 weniger.

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